Deutsche Post nimmt Paket-Preiserhöhung zurück

Die Post nimmt nach Kritik von der Bundesnetzagentur ihre Preiserhöhungen für Päckchen und Pakete wieder zurück.
Die Behörde hatte ein Verfahren eingeleitet, weil sie vermutet, dass der Konzern seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Diesem Verfahren geht die Post nun aus dem Weg.

Die Deutsche Post nimmt ihre Preiserhöhungen für Pakete in Deutschland zurück, nachdem die Bundesnetzagentur diese als zu hoch kritisiert hat. „DHL wird die seit dem 1. Januar 2020 geltenden Preisanpassungen bei Päckchen, Paketen und Zusatzleistungen für Privatkunden zum 1. Mai 2020 wieder rückgängig machen“, teilte die Deutsche Post mit. Dies geschehe, „um eine langwierige rechtliche Auseinandersetzung mit der Bundesnetzagentur zu vermeiden“.

Die Post hatte die Päckchen- und Paketpreise zum Jahreswechsel im Durchschnitt um drei Prozent erhöht. Ein bis zu zwei Kilogramm schweres, mittelgroßes Päckchen kostet in der Filiale für den Inlandsversand nun 4,79 Euro, zuvor waren es 4,50 Euro. Der Versand eines Zehn-Kilo-Pakets verteuerte sich sogar um einen Euro auf 10,49 Euro.

Die Bundesnetzagentur vermutet, dass die neuen Paketpreise die tatsächlich anfallenden Kosten überschreiten und hat ein Verfahren gegen den Bonner Konzern eingeleitet. Die Behörde wirft der Post darin vor, ihre marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. „Es gibt deutliche Hinweise, dass die Post einseitig zu Lasten von Privatkunden ungerechtfertigte Erhöhungen der Paketpreise vorgenommen hat“, sagte der Chef der Bundesnetzagentur Jochen Homann.

Anders als beim Briefporto musste sich die Post die Verteuerung des Paketversandes nicht zuvor von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen. Die Aufsichtsbehörde kann die Post aber auffordern, die Preise neu anzupassen – wenn es denn Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Post die Aufschläge nur durchsetzen kann, weil der Wettbewerb nicht funktioniert. Genau dies ist nach ihrer Einschätzung der Fall, weil die Post den Markt für Privatkundenpakete zu mehr als siebzig Prozent beherrscht.

sz.de 5. Februar 2020, 11:37 Uhr

Einladung für das Gratiswebinar zum Thema Automatischer Upload Ihrer Rechnungen für Amazon.

29. Januar 2020 (Mi.) 04:00 PM Europe/Paris

Einladung für das Gratiswebinar zum Thema Automatischer Upload Ihrer Rechnungen zu Amazon einzuladen.
– Es wird eine Live-Konferenz mit dem Amazon Business Account Management-Team für den deutschen Markt sein. Außerdem wird ein Vertreter von starsellersworld.com anwesend sein, der Ihnen zeigt, wie Sie den Rechnungsupload in starsellersworld.com funktioniert
– Während der Konferenz werden wir die vielfältigen Vorteile des Services erläutern und auf praktische Weise erklären, wie der Dienst richtig aktiviert werden kann.
– Am Ende des Webinars beantworten wir gern Ihre Fragen zu Amazon Business und dem Rechnungsupload über starsellersworld.com

29. Januar 2020 (Mi.) 04:00 PM Europe/Paris

An Heiligabend ist das Weihnachtsgeschäft noch nicht zu Ende.

Für den Handel ist das Weihnachtsgeschäft die wichtigste Zeit des Jahres. Um die Kauflaune der Kunden optimal für sich zu nutzen, gilt es deren Gewohnheiten, kennenzulernen. Wann informieren sich die Kunden? Wann kaufen sie für sich selber? Wann besorgen sie Geschenke für andere? Hier gibt es die Antworten!

Wie bedeutend das Weihnachtsgeschäft für den deutschen Online-Handel ist, zeigen die Ergebnisse des Marktplatz-KIX (Online-Marktplatzkonjunkturindex) von ECC Köln und eBay: Fast 50 Prozent der befragten Online-Marktplatzhändler gab an, mehr als 20 Prozent des diesjährigen Umsatzes im Weihnachtsgeschäft zu erwirtschaften. Für 13 Prozent der Befragten ist die Weihnachtszeit sogar noch bedeutender: Sie erwirtschaften nach eigenen Angaben über 40 Prozent des Jahresumsatzes in dieser Zeit.

Dass das Weihnachtsgeschäft wichtig ist, stellt nun allerdings keine wirklich neue Erkenntnis für Online-Händler dar. Für sie wäre es stattdessen wichtig zu wissen, wie sich die Kunden konkret im Weihnachtsgeschäft verhalten.

Bis wann treffen die Kunden Kaufvorbereitungen, indem sie Produkte und Preise vergleichen?
Ab wann steigt die Kaufbereitschaft spürbar an?
An welchen Tagen wird der meiste Umsatz erzielt?
Wann kaufen sie für sich selbst ein? Wann für andere?
Wichtig wären solche Erkenntnisse, um Marketing-Kampagnen zum Weihnachtsgeschäft zielgerichtet aussteuern zu können. Das betrifft SEA-Kampagnen ebenso wie die Kundenansprache auf der Startseite des Online-Shops.

Wann kaufen die Deutschen am meisten ein?
Wertvolle Informationen liefert eine Auswertung, die das Portal idealo für das Online-Magazin shopanbieter to go erstellt hat. Überprüft wurde über einen Zeitraum von über einem Jahr, wie sich die durchschnittliche Entwicklung der Nachfrage auf idealo darstellt. Dabei wurde die prozentuale Entwicklung der Besuche und der Leadouts auf idealo unter die Lupe genommen. Heißt konkret:

Wann informieren sich besonders viele Besucher bei idealo über Produkte und Preise?
Wann klicken besonders viele Besucher auf die Angebote angeschlossener Online-Shops, um etwas zu kaufen?
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Die höchste Nachfrage und die prozentual meisten Leadouts verzeichnete idealo im Jahr 2014 in der Zeit zwischen Black Friday und Weihnachten. Der umsatzstärkste Tag lag in der KW 50 – also deutlich nach dem als extrem verkaufsstarken geltenden Black Friday (KW 48).

Interessant für Online-Händler ist auch die Relation zwischen der Zahl der Besucher und der Leadouts. So fällt in der Auswertung auf, dass der Black Friday einen Wendepunkt darstellt. Ab diesem Tag bis zur KW 51 klicken prozentual deutlich mehr Nutzer auf die Angebote der gelisteten Online-Shops als zuvor. Das bedeutet: Bis zum Black Friday informieren sich die Kunden, anschließend wird geshoppt!

Bedeutung von Black Friday und Cyber Monday
Hierzulande ist der Black Friday, der umsatzstärkste Tag im US-amerikanischen Einzelhandel, vielen Verbrauchern noch weitgehend unbekannt. Das dürfte sich jedoch spätestens in diesem Jahr ändern, wenn Amazon im Rahmen seiner Cyber Monday Week den Black Friday erstmalig in Deutschland aktiv mit besonderen Angeboten bewirbt. Als Black Friday, der erstmalig in Philadelphia in den 1960er Jahren Erwähnung fand, bezeichnet man den ersten Freitag nach Thanksgiving, das wiederum jährlich am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Am Black Friday läutet der stationäre Handel mit kräftigen Rabatten das Weihnachtsgeschäft ein.

Der Online-Handel hat als Gegenstück zum Black Friday Anfang der 2000er-Jahre den Cyber Monday ins Leben gerufen – das ist der Montag, der direkt nach dem Black Friday folgt. Inzwischen nimmt man es mit der Trennung aber nicht mehr so genau und nutzt online einfach beide Tage als Marketing-Events.

Preisnachlässe bis zu 25 Prozent
Dass der Black Friday in Deutschland zumindest im Online-Handel bereits wahrgenommen wird, beweisen weitere Ergebnisse der idealo-Auswertung. So stellte idealo am Black Friday 2014 deutlich günstigere Angebotspreise fest. Bis zu 25 Prozent Nachlässe wurden verzeichnet. Kräftig sparen konnten die Kunden beispielsweise beim Kauf von Smartwatches, Bügeleisen, Bohr- und Kapselmaschinen.

Im Jahr 2016 dürfte die Bedeutung des Black Fridays in Deutschland noch einmal wachsen. So verzeichnete Google bereits vergangenes Jahr eine Steigerung von 130 Prozent beim Suchbegriff „Black Friday“. Für Online-Händler kann es also durchaus Sinn machen, mit speziellen Rabattaktionen am Black Friday aktiv zu werden.

Viele Kunden beschenken sich am Black Friday selbst
Interessante Erkenntnisse darüber, wie die Kunden den Black Friday nutzen, liefert eine Untersuchung von Connexity und Forrester Research. Hierbei wurden Kunden befragt, für wen sie an diesem Tag einkaufen würden. 52 Prozent gaben als Antwort „Geschenke für mich selbst“ an! 47 Prozent kauften „Geschenke für andere“. Noch deutlicher fiel das Ergebnis bei bestimmten Altersgruppen aus. Bei der Gruppe „65 Jahre und älter“ lag der Anteil der Selberschenker bei 56 Prozent, bei den 18-34-jährigen sogar bei 58 Prozent.

Für die Relevanz des Black Fridays und die Preisgestaltung haben diese Untersuchungsergebnisse zunächst einmal keine große Bedeutung. Wohl aber für die Kampagnensteuerung des Weihnachtsgeschäfts. So sollten sich Händler nicht zu früh bei ihren Werbebotschaften auf das Beschenken anderer konzentrieren. Stattdessen können gezielte Aufrufe, sich am Black Friday selbst mal etwas zu gönnen, von Erfolg gekrönt sein. Besonders jüngere Zielgruppen und Senioren sollten hier ins Werbevisier genommen werden.

Das Weihnachtsgeschäft ist Heiligabend noch nicht vorbei
Nach dem Black Friday geht das wirkliche Weihnachtsgeschäft wie bereits angesprochen bereits los. Wenig überraschend ist dabei das Ergebnis der idealo-Auswertung, dass die Nachfrage pünktlich zum Weihnachtsfest komplett einbricht. Zeit sich zurückzulehnen, haben Online-Händler dann aber nur kurz, denn bereits kurz nach Weihnachten zieht die Nachfrage wieder an und erreicht in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres noch einmal das Level der KW 47 kurz vor dem Weihnachtsgeschäft. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Viele bekommen zu Weihnachten Geld geschenkt – und das will möglichst schnell unters Volk gebracht werden. Mit speziellen Nachfassaktionen sollten Online-Händler versuchen, sich ein möglichst großes Stück dieses nachträglichen Weihnachtsgeschäfts zu sichern.

Ausführliche Informationen zur idealo-Auswertung und der Bedeutung des Black Friday für den deutschen Online-Handel finden Shop-Betreiber in der neunten Ausgabe von shopanbieter to go, dem kostenlosen Online-Magazin für Online-Händler und E-
Commerce-Entscheider.

SEPTEMBER 2016 VON PETER HÖSCHL

Um das Paket bis zum 24. Dezember zu liefern, gelten bei Amazon.de dieses Jahr folgende Stichtage:

Um sicher zu stellen, dass die Sendung pünktlich unter dem Baum liegt, werden gegenüber Verbrauchern Stichtage, je nach Angebots- und Versandart benannt, zu dem die Bestellung einschließlich erfolgt sein sollte.

Freitag, 20. Dezember 2019 – Standardversand
Wer kein Amazon-Prime-Abo besitzt, sollte sich den 20. Dezember 2019 dick im Kalender anstreichen. Nur bis zu diesem Tag kann beim „Standardversand“ eine rechtzeitige Lieferung zum Fest gewährleistet werden. Die Versandkosten entfallen ab einem Bestellwert von 29 Euro – darunter liegen sie bei 2,99 Euro für Medienprodukte bzw. 3,99 Euro für alle weiteren Produkte. Amazon-Prime-Mitglieder sind hiervon natürlich ausgenommen.

Montag, 23. Dezember 2019 – Premium-Versand
Mit einer Amazon-Prime-Mitgliedschaft profitieren Sie immer vom kostenlosen Premium-Versand und können sich für Ihre Geschenke-Bestellung bis 23. Dezember 2019 Zeit lassen. Ansonsten kostet die Lieferung 4,99 Euro.

Montag, 23. Dezember 2019 – Same-Day-Versand
Neben dem (für Prime-Mitglieder kostenlosen) Premium-Versand steht bei einigen Produkten zusätzlich „Same-Day“ bzw. „Evening-Express“ als Lieferart zur Auswahl. Mit Amazon Prime können Sie diese ab einem Bestellwert von 20 Euro kostenfrei in Anspruch nehmen und bekommen das Paket noch am selben Tag geliefert – darunter werden 5 Euro für jeden Artikel fällig. Ohne Prime hingegen kostet der Same-Day-Versand regulär 9,99 Euro pro Lieferung.

Montag, 23. Dezember 2019 – Amazon Fresh
Mit Amazon Fresh erhalten Prime-Mitglieder unter anderem Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs bequem nach Hause geliefert. Der Service kostet 9,99 Euro im Monat (für eine unbegrenzte Anzahl an Gratis-Lieferungen bei einem Mindestbestellwert von je 40 Euro) und ist nur in Berlin, München, Hamburg sowie Potsdam verfügbar. Mehr über Amazon Fresh und die Produktauswahl finden Sie hier.

Dienstag, 24. Dezember 2019 – Prime Now
An Heiligabend selbst müssen Sie sich nicht zwangsläufig auf Geschenkesuche im überfüllten Supermarkt oder an einer Tankstelle begeben. Wenn Sie Amazon-Prime-Mitglied sind und in Berlin oder München leben, bringt Amazon Ihnen einige Produkte innerhalb einer Stunde (gegen eine Liefergebühr von 7,99 Euro) oder innerhalb eines frei wählbaren Zwei-Stunden-Fensters direkt nach Hause. Letztere Variante ist ab einem Bestellwert von mindestens 40 Euro sogar versandkostenfrei. Kleinere Bestellungen ab 15 Euro können gegen eine Liefergebühr von 3,99 Euro aufgegeben werden. Derzeit ist Prime Now nur in ausgewählten Postleitzahlen-Bereichen verfügbar.

Bedenken Sie aus diesem Grund die Laufzeiten Ihrer Sendungen.
Viele negative Bewertungen gelten der Leistung des Zustellers oder des Frachtführers, die Sie als Händler nicht beeinflussen können, jedoch werden Sie im Zweifel negativ bewertet.

Wir empfehlen daher, in den kommenden Tagen, die Lieferzeit Ihrer Angebote auf zehn Tage anzuheben.
Erhält Ihr Kunde, der dieses Merkmal übersieht, seine Sendung trotzdem früher, haben Sie sich vor Auswirkungen negativer Bewertungen abgesichert.

Wird trotzdem eine negative Bewertung abgegeben, erhöhen Sie Ihre Chancen diese, mit dem Hinweis auf die ausgewiesene Lieferzeit des Angebotes, durch Amazon selbst, entfernen zu lassen.

Sie können auch, alternativ, optional, den Maximalbestand anheben:



Navigieren Sie dazu in Ihrem Starsellersworld-Konto unter dem Menü „Kontenverwaltung“ > „Schnittstellen“ auf Ihre aktiven Lieferantenschnittstellen und wählen Sie dort jeweils im Tabmenü den Punkt „Einstellungen“. Justieren Sie hier den Maximalbestand entsprechend und klicken Sie auf „Übernehmen“.

Möchten Sie ganz sicher gehen, können Sie auch spätestens ab dem 22.12. den Verkaufsstatus Ihrer Verkaufskonten mit dem Status Urlaub deaktivieren. Wie Sie wissen, wirkt sich das aber auch darauf aus, ob Daten über die API übermittelt und im Seller Central aktualisiert werden können, oder nicht. Das hatte sich im vergangenen Jahr geändert. Dadurch verhindern Sie zusätzlich Auswirkungen, die aus „Spät-Bestellern“ entstehen.

Die Metro-Tochter verbündet sich mit Onlinemarktplätzen aus Frankreich, Italien und Rumänien

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr konnte der Konzern 608 Millionen Euro Umsatz über die Plattform real.de erwirtschaften.
Wenn die Metro-Tochter Real in den vergangenen Monaten in den Schlagzeilen aufgetaucht ist, ging es in der Regel um den langwierigen und schwierigen Verkauf der stationären Märkte. Immer wieder verzögert sich der Deal, während in den Filialen – nicht zuletzt auch wegen der Unsicherheit über die Zukunft – das Geschäft immer schwieriger wird.

Doch im Schatten dieser Dauerbaustelle hat sich im gleichen Unternehmen ein Geschäft entwickelt, das mit rasanten Zuwachsraten glänzt und eine Innovation nach der anderen einführt: der Onlinemarktplatz real.de. Lief über die Plattform im vergangenen Jahr noch ein Umsatz von 380 Millionen Euro, waren es im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr schon 608 Millionen Euro.

Und nun soll ein internationales Bündnis zusätzliches Wachstum bringen. So hat Real gemeinsam mit cdiscount aus Frankreich, eprice aus Italien und emag aus Rumänien das International Marketplace Network (IMN) gegründet, dessen Ziel es ist, den Zugang zu 230 Millionen potenziellen Kunden in Europa zu bündeln – und so ein Gegengewicht zu schaffen zu den großen global operierenden Plattformen Amazon und Ebay.

„IMN verkörpert die Idee eines grenzenlosen Europas und eines barrierefreien Onlinehandels“, sagt Patrick Müller-Sarmiento, CEO von Real. Ein Jahr lang haben die vier Marktplätze mit rund 100 Händlern das Projekt getestet, am Donnerstag gehen sie damit dann in den Regelbetrieb.

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Dann können sich Händler, die auf einem der Marktplätze aktiv sind, für die anderen Plattformen freischalten lassen, ohne eine neue technische Anbindung und ohne zusätzliche Kosten. Über ein System können sie dann Daten wie Verkaufspreis oder Lieferbedingungen für jedes Land individuell einstellen. „Die technische Integration ist die höchste Hürde für Händler, um auf einen Marktplatz zu gehen“, erklärt Claudia Bolten, Geschäftsführerin von real.de. Diese soll mit der IMN weitgehend gesenkt werden.

„Die Händler merken, dass sie sich zunehmend unabhängig machen müssen von Amazon“, beobachtet Bolten. Mit dem neuen Netzwerk will sich Real als attraktive Alternative etablieren und sein Angebot weiter ausbauen. Der Marktplatz bietet heute schon 15 Millionen Produkte an.

Versand ins Ausland noch hoher Aufwand
Zu Beginn der stürmischen Expansion von real.de stand eine Übernahme. So kaufte Real 2016 den kleinen, aber technologisch innovativen Marktplatz Hitmeister und verschmolz ihn mit seinem eigenen Marktplatz, der die bekanntere Marke und einen großen Bestand an Kunden einbringen konnte. Auf dieser Basis warben sie aggressiv Dritthändler für die Plattform. Mittlerweile sind es mehr als 5000.

„Das Management von real.de hat nach der Übernahme von Hitmeister viel richtig gemacht“, lobt Jan Bechler, Geschäftsführer der Agentur Finc3 Commerce, die Markenhersteller wie Bosch oder Bahlsen bei ihrem Auftritt auf Onlinemarktplätzen berät. Der Marktplatz sei mittlerweile sehr relevant und generiere viel Reichweite. „Deswegen ist real.de für Händler und Marken ein weiterer wichtiger Vertriebskanal neben Amazon und Ebay“, erklärt Bechler.

Urteile der Händler stützen dies. So hat real.de bei einer Umfrage des Händlerbunds unter 1077 Onlinehändlern nach der Beliebtheit der Marktplätze deutlich besser abgeschnitten als Amazon und landete hinter Ebay auf Platz zwei. Ganz vorn liegt real.de bei der Frage, wie fair sich Händler von den Handelsplattformen behandelt fühlen.

Nicht mithalten kann Real dagegen beim Kriterium Umsatz, da Amazon eine deutlich höhere Reichweite aufweist. So hatte real.de im vergangenen Jahr rund drei Millionen Kunden, die mindestens einmal eingekauft haben. Bei Amazon dagegen kauften nach einer Studie des Handelsforschungsinstituts IFH im vergangenen Jahr 43,4 Millionen Deutsche ein.

Damit vereint der Marktplatz der Untersuchung zufolge gut 45 Prozent der Umsätze im deutschen Onlinehandel auf sich, Ebay kommt auf 5,9 Prozent. Die restlichen Marktplätze, darunter real.de, teilen sich einen Anteil von 2,2 Prozent.

Das jetzt gegründete International Marketplace Network soll real.de helfen, seine Reichweite und die Attraktivität für Dritthändler zu erhöhen. Die Initiative für das Bündnis ging vom französischen Anbieter cdiscount aus, der mit 7,7 Millionen aktiven Kunden und einem Handelsvolumen von drei Milliarden Euro auch das Schwergewicht unter den Partnern ist.

Ziel ist es, Marktplätze aus weiteren Ländern anzubinden, sodass das Bündnis in absehbarer Zeit bis zu 30 Partner haben könnte. Experte Bechler sieht aber bei der Allianz in ihrer heutigen Form noch einige Schwächen. „So fehlt ihr eine eigene zentrale Logistik, wie sie beispielsweise Amazon bietet und Ebay gerade aufbaut“, sagt er.

Damit müssen sich die Händler und Marken noch selber um den Versand ins Ausland kümmern, was für sie einen großen Aufwand bedeutet. Für die Kunden kann sich das in längeren Lieferzeiten auswirken. Doch genau daran arbeitet die IMN bereits mit Hochdruck.

cdiscount hat bereits eine eigene Logistik, real.de will da jetzt rasch nachziehen. „Das ist für uns extrem wichtig“, betont Real-Geschäftsführerin Bolten. Geplant ist ein Mischsystem aus Partnerspeditionen, aber auch eigener Logistik mit eigenen Lägern – koordiniert mit den Partnern des neuen Netzwerks.

Handelsblatt

Florian Kolf Florian Kolf
05.11.2019 – 13:10 Uhr

Amazon Umsatzsteuer Berechungsservice

Amazon novelliert den Prozess für die Ausgangsrechnung. Die unentgeltliche Erstellung für Ausgangsrechnungen, die Amazon direkt anbietet kann durch den Service VCS Lite erweitert werden. VCS Lite unterstützt Merchants dabei, Ihre Ausgangsrechnungen in Ihrer CI, den Vorschriften für Wort- und Bildmarken entsprechend, durch starsellersworld.com erstellen zu lassen.

Template Engine.

In dem Webservice von starsellersworld.com steht zu diesem Zweck eine Template Engine zur Verfügung, die es erlaubt, dynamisch Elemente, wie Logos und Adressangaben anzudrucken. Amazon stellt die Dokumente in de SellerCentral Zugang des Bestellers im pdf Format zum Download bereit und informiert diesen per Email über den Vorgang der Bereitstellung

Added Value Services.

Für erweiterte Erfordernisse, wie beispielsweise das Vorhalten der Daten in einem externen Drittsytsem, das in die Toolchain integriert werden muss, zu dem Zweck Normen und Vorschriften der Steuerbehörden erfüllen zu können und Berichtspflichten nachkommen zu können, ist VCS Lite mit starsellersworld.com das optimale, flexible Tool.

Vorteile für Anwender

  • Dokumente, entsprechend Wort- Bildmarke
  • Wiedererkennung, Kundenbinding, Direktmarketing
  • Sichtbarkeit der Amazon Angebote
  • Konsistente Datenhaltung, Mulit- / Omnichannel
  • Lieferschwellen, PAN-EU
  • Systemische Lösung zur Umsetzung und Einhaltung steuergesetzlicher  Anforderungen
  • cross border TAX VAT legal compliance
  • Vorhaltung und Auswertung von Geschäftsdaten zur Erfüllung gesetzlicher Berichtspflichten
  • Injection, Datenübernahmen via API aus Drittsystemen, Aggregation und Verteilung, Hub durch Im- und Export
  • Flexible, nahtlose Integration in bestehende Toolchain.

Release Note VCS Lite, Schritt für Schritt Anleitung.

 

Weihnachtsgeschäft: Amazon verlängert Rückgabefrist bis Ende Januar

Weihnachten ist zwar noch einige Zeit hin, Amazon startet aber schon jetzt im November mit seinen verlängerten Rückgabefristen. Wer jetzt bei Amazon einkauft, kann die Waren bis zum 31. Januar zurückgeben. Es gibt dabei aber einiges zu beachten.
Zum einen gelten die verlängerten Rückgabefristen nur unter speziellen Bedingungen, die man auf einer Sonderseite zum Thema bei Amazon nachlesen kann. Es gilt zum Beispiel für alle Artikel, die direkt von Amazon angeboten werden. Die langen Fristen gelten für alle Artikel, die seit dem 1. November verschickt wurden und bis Silvester verschickt werden. Voraussetzung ist auch, dass der Kauf direkt bei Amazon oder aber einem Dritthändler, der seine Waren von Amazon ausliefern lässt, erfolgte.
Amazon RückgabeFür die meisten Angebote gelten die verlängerten Rückgabefristen
Rückgabe-Möglichkeit jetzt bis Ende Januar 2020
Diese Käufe können unter den regulären Rückgabebedingungen bis Ende Januar umgetauscht werden. Zudem gilt die verlängerte Frist nur für Amazon direkt, sowie für gewerbliche Marketplace-Verkäufer auf Amazon.de. Wer sich unsicher ist, wer nun eigentlich der Verkäufer eines Angebots ist, achtet auf der Angebotsseite einfach auf den Verkäufer oder kontaktiert den Anbieter vor Abschluss des Kaufs und fragt nach.

Amazon fasst es so zusammen: Das verlängerte Rückgaberecht gilt für Käufe direkt von Amazon.de, für von Amazon versandte Bestellungen von Drittanbietern sowie für Artikel, die mit dem Prime-Logo angeboten und von Drittanbietern verkauft und versandt werden. „Bitte beachten Sie, dass für von Drittanbietern versandte Artikel ohne Prime-Logo individuelle Rückgabebedingungen gelten. Gesetzliche Rückgaberechte bleiben unberührt.“

Das bedeutet „Rückgabegarantie“
Wer also auf ein vermeintlich falsches Geschenk gesetzt hat, kann das noch bis weit nach dem Fest wieder zurückgeben. Für Amazons soge­nannte Rückgabegarantie gelten dieselben Aus­schlüsse wie im Rahmen des Widerrufsrechts. Das heißt, einige Produktgruppen können auch im Rahmen der Rückgabegarantie nicht zurückgegeben werden, sondern nur, wenn sie mangelhaft sind.

Diese Ausnahmen für Artikel sind zum Beispiel versiegelte Produkte wie Software, die mit einem Siegel ausgeliefert wird oder auch personalisierte Artikel. Ausnahmen gibt es auch im Rahmen des Gesundheitsschutzes oder aus Hygienegründen, sowie für Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde. Weitere Ausnahmen findet man auf der Amazon-Support-Seite.

Somit kann man nun im Grunde bereits problemlos auf Angebote achten und Geschenke einkaufen, ohne die regulären Rückgabefristen im Hinterkopf zu haben – man kann getrost nach den Feierlichkeiten umtauschen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die von Prime bekannte Politik für Erstattungen, unabhängig von Zustand der Rücksendung, kein inflationäres Feuerwerk für Händler bedeuten muss.

Amazon Änderung im Bereich Schuhe zum 31.10.2019.

Neue Angebote, die den neuen Inventarrisierungsvorlagen nicht entsprechen, können nicht gelistet werden, aktive Angebote werden gelöscht.

Neue Inventarisierungsvorlagen für Schuhe bei Amazon zum 30.10.2019

Was ändert sich?
Amazon aktualisiert die benutzerdefinierte Inventardatei-Vorlage für Schuhe und das Schema Shoes.xsd mit Attributen, die spezifisch für Schuhgrößen sind. Wir werden diese neuen Attribute nutzen, um den Käufern auf der Retail-Website von Amazon standardisierte und einheitliche Größenwerte anzuzeigen.

Ab dem 30. August 2019 werden wir die folgenden Änderungen vornehmen:

Feed-Vorlagen:

  • Individuelle Inventar-Datei-Vorlage für Schuhe.
    Das Feld footwear_size (zusammen mit einer Reihe von verwandten, bedingten Schuhfeldern) wird als optionale Felder hinzugefügt.
    Das Feld size_name bleibt als Pflichtfeld erhalten.
    Weitere Informationen finden Sie unter Schuhgrößenstandards (TBD: Link zur SC-Hilfe hinzufügen).
  • Schuhe.xml. Folgende neue Elemente wurden hinzugefügt: AgeRangeDescription, FootwearSizeSystem, ShoeSizeAgeGroup, ShoeSizeGender, ShoeSizeClass, ShoeSizeWidth, ShoeSize, ShoeSize, ShoeSizeToRange, ShoeSizeGenderUnisex, ShoeSizeWidthUnisex, ShoeSizeUnisex, ShoeSizeUnisex, ShoeSizeUnisex, ShoeSizeToRangeUnisex.

    Feeds: Keine Veränderung. Feeds für Schuhangebote, die die alten Felder und Elemente verwenden, werden weiterhin wie bisher verarbeitet, aber Verkäufer auf den Marktplätzen in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien werden ermutigt, die neuen Felder und Elemente in ihren Schuhlistungsfuttern zu verwenden. Das wird ihnen helfen, bereit zu sein, wenn wir diese neuen Bereiche und Elemente am 30. Oktober 2019 benötigen.

    Ab dem 30. Oktober 2019 werden wir die folgenden Änderungen vornehmen:

    Feed-Vorlagen:
  • Individuelle Inventar-Datei-Vorlage für Schuhe.
    Das Feld footwear_size ist erforderlich. Das Feld size_name wird entfernt. Diese Änderung gilt nur für die Marktplätze Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.
  • Schuhe.xml. Keine Veränderung.
    Feeds: In den Marktplätzen Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien werden Feeds zur Erstellung oder Aktualisierung von Schuhangeboten, die nicht die neuen Attributfelder oder -elemente der Schuhgröße verwenden, nicht verarbeitet. Schuhangebote, die nicht die neuen Schuhgrößenattribute verwenden, können von den Detailseiten von Amazon entfernt werden. Dies gilt sowohl für neu erstellte als auch für bestehende Angebote. Weitere Informationen finden Sie unter Schuhgrößenstandards (TBD: Link zur SC-Hilfe hinzufügen).

    Welche Marktplätze sind betroffen?
    Diese Änderung gilt für die Marktplätze Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.

    Wer ist betroffen?
    Entwickler mit Anwendungen, die Schuhlistungen mit der benutzerdefinierten Inventory File Template für Schuhe oder dem Schema Shoes.xsd erstellen oder aktualisieren, sind von dieser Änderung betroffen.

    Welche Maßnahmen sind erforderlich?
    Wenn Sie eine Anwendung haben, die von dieser Änderung betroffen ist, stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Anwendungs-Workflow aktualisieren, um die neuen Attribute der Schuhgröße in allen von Ihnen eingereichten Feeds der Schuhliste zu berücksichtigen. Sie sollten dies so schnell wie möglich tun, nachdem wir die benutzerdefinierte Inventory File Template für Schuhe und Shoes.xsd am 30. August aktualisiert haben.

    Weitere Informationen:
    Weitere Informationen finden Sie unter Schuhgrößenstandards und Schuhgrößenstandards FAQ.