deutsche-wirtschafts-nachrichten.de | 21.11.2022

Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft treibt auch den E-Commerce-Markt immer weiter voran. Zwar gab es im Jahr 2022 bereits erste Dämpfer, doch diese sind überwiegend inflationsbedingt und sollten das weitere Wachstum in den nächsten Jahren nicht sichtlich gefährden können. Denn Experten zufolge soll der Markt rapide wachsen, vor allem in den vielen Entwicklungsländern, mit Milliarden neuer Konsumenten in naher Zukunft.

Jährliches Wachstum von 27.4 % bis ins Jahr 2027

Der globale E-Commerce-Markt erreichte im Jahr 2021 einen Wert von 13 Billionen US-Dollar. Laut einer Untersuchung der IMARC-Gruppe soll der Markt bis 2027 einen Wert von 55,6 Billionen US-Dollar erreichen und sich damit vervierfachen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 27,4 % zwischen den Jahren 2022 und 2027.

Antreiber hinter dieser Entwicklung sind die rasante Digitalisierung und Kommerzialisierung von bislang wenig erschlossen Märkten. Große Teile Asiens, Südamerikas und Afrikas kommen oftmals noch komplett ohne E-Commerce aus, doch in naher Zukunft soll sich genau das eben ändern. Unternehmen drängen zunehmend in diese neuen Märkte, um Investoren gegenüber weiterhin entsprechende Wachstumszahlen liefern zu können.

Dabei gilt es jedoch, einige Unwägbarkeiten im Blick zu behalten, weil die Folgen von Pandemie, Lieferkettenproblemen und Inflation noch nicht gänzlich erfasst werden können. Schließlich können auch die besten Wirtschaftswissenschaftler derzeit nur erahnen, wann genau beispielsweise die Inflation sich wieder im gewünschten Zielwert bewegen wird.

Was genau fällt unter E-Commerce?

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