Onlinehandel: Warum die Umsätze in vielen Segmenten eingebrochen sind

Wie der bevh meldete, sind die Umsätze im deutschen E-Commerce im März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 Prozent gesunken. Einige Kategorien, die auch im stationären Einzelhandel stark nachgefragt wurden, konnten jedoch deutliche Zuwächse verzeichnen.

Laut einer neuen Verbraucherbefragung des bevh stagnierten die Umsätze im deutschen Onlinehandel im ersten Quartal 2020.
Im März 2020 ist der Online-Umsatz über alle Handelskategorien um 18 Prozent gesunken.
Verlierer in der Corona-Krise sind die die Segmente Bekleidung und Unterhaltungselektronik, Gewinner sind der Lebensmittelsektor und die Drogerien.
Der Onlinehandel stagniert nahezu zwischen Januar und März mit einem geringen Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2019. Das Wachstum im ersten Quartal 2020 lag damit deutlich unter den starken Vorjahreswerten von 11,2 Prozent, hat die neue Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Demnach kauften die Kunden im Onlinehandel zwischen Januar und März 2020 Waren für 16.482 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer ein (1. Quartal 2019: 16.244 Mio. Euro).

Im 1. Quartal 2020 lag das Wachstum in der Kategorie Lebensmittel bei 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erwirtschaftete einen Online-Umsatz von 361 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer, im Vergleich von 282 Mio. Euro im ersten Quartal 2019. Allein im Monat März betrug die Steigerung 56 Prozent. Medikamente wurden im 1. Quartal 2020 für 227 Mio. Euro inkl. USt, im Vergleich zum ersten Quartal 2019 mit 171 Mio. Euro. Hier stieg der Umsatz im Monat März um 88 Prozent. Im absoluten Wachstum war diese kleine Warengruppe somit Spitzenreiter.

Onlinehandel: Steigende Umsätze im Januar und Februar 2020
Im Januar und Februar konnten die E-Commerce-Umsätze um 8,8 Prozent auf 12.856 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer zulegen. Zahlreiche Kategorien zeigten sich nach jahrelangem Wachstum ungebremst mit über zehn Prozent im Plus. Auch die großen Kategorien Bekleidung (plus 9,5 Prozent), Unterhaltungselektronik (plus 8,9 Prozent) und Computer/Zubehör (plus 9,6 Prozent) zeigten weiter eine sehr dynamische Entwicklung.

Im März 2020 brach dann der Umsatz über alle Kategorien hinweg um 18 Prozent ein. Das Bekleidungssegment stürzte sogar um mehr als 35 Prozent ab. Unterhaltungselektronik zeigte ein Minus von 20,9 Prozent, Computer und Zubehör verzeichnete trotz der Ausgaben für Homeoffice-Lösungen einen Rückgang um 22,7 Prozent.

„E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus. Die Behauptung, der E-Commerce würde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, ist schlicht falsch“, erklärt Gero Furchheim, Präsident des bevh und Sprecher des Vorstands der Cairo AG. „Richtig ist aber, dass die Chancen des E-Commerce für die Versorgung der Kunden und die Geschäftsmodelle des Einzelhandels neu erlebt werden.“

Warengruppen-Cluster „Freizeit“ (DIY/Blumen, Spielwaren, Auto/Motorrad/Zubehör,Hobby/Freizeitartikel): Der Online-Umsatz des Warengruppen-Clusters stieg im 1. Quartal 2020 auf 1.889 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer.
Warengruppen-Cluster „Einrichtung“ (Möbel/Lampen/Deko, Haus- /Heimtextilien, Haushaltswaren-/geräte): Der Online-Umsatz stieg auf insgesamt 2.623 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer
Warengruppen-Cluster „Bekleidung inkl. Schuhe“: Bekleidung wurde online im 1. Quartal 2020 für 3.046 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer gekauft. Der Bereich Schuhe erwirtschaftete einen Online-Umsatz von 1.022 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer.
Warengruppen-Cluster „Unterhaltung“ (Bücher/Ebooks/Hörbücher, Computer/Zubehör/Spiele/Software inkl. Downloads, Elektronikartikel/Telekommunikation): Die Umsätze für Computer, Zubehör und Spiele wuchsen online im 1. Quartal 2020 um 0,8 Prozent und beliefen sich auf 1.376 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer. Die Online-Umsätze bei Büchern und E-Books lagen bei 942 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer
Warengruppen-Cluster „Täglicher Bedarf“ (Lebensmittel, Drogerie, Tierbedarf): Dieser Warengruppen-Cluster stieg online um insgesamt 17,3 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 1.231 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer. Allein der Umsatz bei Drogerie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,2 Prozent gesteigert.
Dienstleistungen: Die Dienstleistungen im E-Commerce, die insbesondere von Online-Buchungen für Reisen, Veranstaltungen oder Flug- bzw. Bus- und Bahn-Tickets fielen im März um mehr als 75 Prozent im Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Im gesamten 1. Quartal 2020 erzielten sie mit 3.886 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer 13,4 Prozent weniger Umsatz als 2019.

April 2020 e-commerce-magazin.de

DPD: Zahl der Pakete sinkt trotz Onlineshopping

Auch wenn in der Coronakrise mehr online gekauft sind, sinkt die Zahl der Paketlieferungen, sagt Zusteller DPD.

Trotz der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels in der Corona-Krise verzeichnet der Zustellservice DPD eine sinkende Anzahl an Paketen. „Die Paketmengen an Firmen und Geschäfte geben stark nach, während Privatpersonen verstärkt den Onlinehandel nutzen“, sagte DPD-Chef Eric Malitzke am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die durch Onlineshopping zunehmenden Sendungen an Privatkunden könnten die Verluste im gewerblichen Bereich bislang nicht vollständig kompensieren. „Die weitere Entwicklung lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös vorhersagen“, sagte Malitzke. Durch die weitgehende Einschränkung des öffentlichen Lebens arbeiten etliche Betriebe nur noch reduziert und versenden daher auch weniger Pakete.

Die Deutsche Post DHL hat nach Angaben eines Sprechers insgesamt normale Sendungsmengen – „auch wenn es natürlich zu deutlichen Veränderungen bei einzelnen Kunden kommt“, sowohl nach oben als auch nach unten. Ähnlich sieht es bei Hermes aus. UPS machte keine Angaben zu den Mengen der zugestellten Pakete.

heise.de 24.03.2020 17:47 Uhr

Pro Bono Händler-Initiative unterstützt stationäre Einzelhändler beim Online-Vertrieb.

Stationäre Einzelhändler leiden unter der Schließung ihrer Geschäfte. Eine Initiative will für sie uneigennützig eine Online-Verkaufsplattform aufbauen.

Die Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ wollen von der Schließung aufgrund der Coronavirus-Pandemie betroffenen stationären Einzelhändler beim Aufbau einer Verkaufs- und Lieferinfrastruktur helfen. Dazu soll Einzelhändlern in Deutschland bereits zu Ende März eine technische Plattform auf der Grundlage des Online-Shopsystems Shopware bereitgestellt werden, teilte die Initiative am Montag mit.
Stationäre Einzelhändler, die bisher nicht über ein eigenes Shop- und Liefersystem verfügen, sollen mit dem System innerhalb von 14 Tagen eine eigene Online-Verkaufsmöglichkeit schaffen können, um Umsatzausfälle zu reduzieren, heißt es von der Initiative „Händler helfen Händlern“. Ein finanzielles Interesse der an dem Projekt beteiligten Mitglieder Shopware, Netresearch, IT-Systems und weiteren Partnern gebe es nicht.

Lokaler Verkauf und lokale Lieferung
Gedacht ist der Verkaufskanal für stationäre Einzelhändler, die ihre Waren weiterhin lokal verkaufen möchten. Die Warenauslieferung könnte nach Vorstellung der Initiative über Lieferdienste, Getränkelieferanten, regionale Logistikdienstleister und Taxen abgewickelt werden.

Die federführende Shopware AG startet in dieser Woche einen mehrtägigen Hackathon zur Entwicklung des Systems für den eCommerce. Dabei sollen verschiedene Ansätze gefahren werden, um ein funktionierendes System aufzubauen. Die Initiative bittet auch um Mithilfe der Shopware-Community, die zur Teilnahme am Hackathon eingeladen ist.

Eine besondere Herausforderung sei die Anbindung des Systems an Lieferdienste und Taxizentralen. Hier befinde man sich noch in der Konzeptionsphase. Markus Diekmann, CEO von Rose Bikes und Mitinitiator der Konzeptes sagte: „Ob uns das kurzfristig gelingt, wissen wir nicht, aber wir setzen alles daran.“ Er fügte hinzu: „Wir sind dankbar für jeden Kontakt und jede Lösung, die uns dabei helfen können, eine solche Infrastruktur aufzubauen. Alle sind aufgefordert, Ressourcen abzustellen, insbesondere Unternehmen, die noch nicht so stark von der Krise betroffen sind.“

Helfer können den Kontakt zur Initiative „Händler helfen Händlern“ über die Karriereplattform LinkedIn herstellen. Die Initiative hatte sich am 19. März zusammengefunden, nachdem nicht-systemrelevante Läden schließen mussten. Die Organisation erfolgt über eine öffentliche LinkedIn-Gruppe, die mittlerweile mehr als 860 Mitglieder, darunter Händler, Handels- und Wirtschaftsverbände und Handelsexperten, umfasst.

Das Konzept ist am Wochenende in Kooperation der Händler Rose Bikes und Visunext Group sowie Shopware AG erarbeitet worden.

24.03.2020 11:09 Uhr Oliver Bünte

DHL bringt mehr Details bei Sendungsverfolgung von Paketen

Wer über DHL ein Paket empfängt, soll detailliertere Informationen in der Sendungsverfolgung erhalten. Der Zeitraum der Zustellung wird enger eingegrenzt und direkt vor der Zustellung wird es noch einmal einen Hinweis geben. Zudem ist eine digitale Ankündigung von Briefen geplant.

Die Deutsche-Post-Tochter DHL hat erhebliche Verbesserungen bei der Nachverfolgung von Paketlieferungen angekündigt. In diesem Jahr soll die als DHL Live Tracking bezeichnete Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die Informationen werden auf der DHL-Webseite und der DHL-App angezeigt. Die neue Möglichkeit bietet eine Echtzeit-Verfolgung an. Vor allem der Empfänger soll genauer als bisher erfahren, wann ein Paket ankommt.

Sobald sich das Paket im Lieferfahrzeug befindet, soll der Kunde in den frühen Morgenstunden erfahren, in welchem Zeitraum das Paket voraussichtlich zugestellt wird. Dabei wird ein Zeitfenster von 60 bis 90 Minuten genannt. Bisher wird das Zustellfenster wesentlich ungenauer angegeben. Durch die Echtzeit-Verfolgung kann der Paketkunde sehen, wie viele verbleibende andere Zustellstops es gibt, bis das Paket bei einem ist. Auf einer Google-Maps-Karte wird der aktuelle Standort des DHL-Fahrzeugs angezeigt.

Im Zuge dessen erhält der DHL-Kunde zudem 15 Minuten vor der Zustellung noch einen Hinweis, dass das Paket in Kürze geliefert wird. Zudem soll der Empfänger bis zur Zustellung die Möglichkeit erhalten, das Paket an einem Wunschort ablegen zu lassen oder es an einen Wunschnachbarn zustellen zu lassen. Für eine Änderung dieser Parameter ist bisher ein deutlich längerer zeitlicher Vorlauf erforderlich.
Ankündigung von Briefen per E-Mail

Ab Mitte 2020 will die Deutsche Post zudem die Möglichkeit bieten, sich Briefe digital und kostenlos über E-Mail ankündigen zu lassen. Dazu kooperiert die Deutsche Post mit den E-Mail-Anbietern GMX sowie Web.de. Wer eine E-Mail-Adresse von GMX oder Web.de besitzt, kann diese für die Briefankündigung aktivieren. Dann erhält der Empfänger Informationen zu demnächst ankommenden Briefsendungen.

Dazu werden die Umschläge der Sendungen in den Briefzentren der Deutschen Post fotografiert und auf Wunsch des Empfängers per E-Mail an sein Postfach gesendet. Die Briefe werden dann über den herkömmlichen Sortierprozess an die Anschrift des Empfängers verschickt. Aber der Empfänger kann bereits im Idealfall vorher erfahren, von wem Sendungen kommen werden.
Bei der Briefzustellung ist auch geplant, dass die Empfänger die Inhalte eines Briefs abfotografiert und per E-Mail zugestellt bekommen. Dadurch können Kunden eingehende Briefe vorher mobil etwa auf dem Smartphone lesen, bevor sie physisch im eigenen Briefkasten liegen. Dieser Dienst soll 2021 starten. Der Kunde muss dies dann explizit anfordern, um es nutzen zu können.

Briefmarke mit dem Smartphone bezahlen

Bis Ende 2020 will die Deutsche Post außerdem die Mobile Briefmarke einführen, die das bisherige Produkt Handyporto ablösen soll. Im Unterschied zum Handyporto sollen keine zusätzlichen Mobilfunk- und Handling-Kosten anfallen. Der Kunde der mobilen Briefmarke zahlt also nur die reinen Portogebühren.

In einer App werden Kunden die gewünschte digitale Briefmarke kaufen und bezahlen können. Nach dem Kauf erhalten sie einen mehrstelligen alphanumerischen Code, den sie handschriftlich statt einer Briefmarke rechts oben auf die Postkarte oder den Briefumschlag schreiben müssen. Damit ist der Brief oder die Postkarte frankiert und kann verschickt werden.

Bis 2021 will die Deutsche Post das bestehende Netz an DHL-Packstationen erweitern. Aus den bisher 4.500 Automaten sollen etwa 7.000 Packstationen werden. Mit dabei werden auch Packstationen ganz ohne Display sein, die derzeit erprobt werden. Diese Packstationen werden komplett über das Smartphone bedient.

golem.de 3. März 2020, 12:41 Uhr, Ingo Pakalski

eBay kündigt Änderungen für Händler an.

Ebay hat die Änderungen, die im Frühjahr 2020 auf die Händler zukommen, vorgestellt. Im Fokus steht für den Marktplatz dabei die neue Zahlungsabwicklung, die in diesem Jahr „für die Mehrheit der gewerblichen Verkäufer in Deutschland verpflichtend“ wird, wie das Unternehmen erklärt. Ebay hat die neue Zahlungsabwicklung, die der Marktplatz mit Adyen realisiert, im Jahr 2018 gestartet. Der Umstellung war die Abspaltung von PayPal vorausgegangen.

Mit der Änderung wickelt Ebay die Zahlungen für die Händler direkt ab, ohne auf einen Drittanbieter auszuweichen. Mit dem neuen System soll die Kauf- und Verkaufserfahrung auf dem Marktplatz verbessert werden, wie Ebay erklärt: „Verkäufer können so von einem einzigen Ort auf Informationen zu Zahlungseingängen zugreifen, Unstimmigkeiten und Käuferschutzfälle klären und Rückerstattungen verwalten. Dies alles geschieht über eBay, ohne dass Händler separate Konten benötigen, um Zahlungen zu akzeptieren.“

Kontozugriff für mehrere Nutzer

Für Händler, die mit mehreren Mitarbeitern ihre Konten bearbeiten und verwalten, bringt Ebay eine große Erleichterung: Der Marktplatz ermöglicht es gewerblichen Verkäufern im Laufe des März 2020, andere Ebay-Nutzer zu autorisieren, bestimmte Aufgaben in seinem Namen im Ebay-Konto zu erledigen.

Zum Anfang wird es dabei bei einigen eingeschränkten Funktionen bleiben: Autorisierte Nutzer können zunächst Angebote für das Händler-Konto erstellen, bearbeiten und veröffentlichen. In den kommenden Monaten will Ebay aber weitere Funktionen zur Verfügung stellen.

Wie das Unternehmen im Gespräch mit OnlinehändlerNews erklärte, ist die Voraussetzung für diese Neuerung, dass die autorisierten Nutzer selbst über ein Ebay-Konto verfügen. Für gewerbliche Händler dürfte die Möglichkeit, nur bestimmte Funktionen für ihre Mitarbeiter freizuschalten und nicht direkt den gesamten Kontozugriff aus der Hand zu geben, eine gute Lösung sein.

Ebay dreht an der Gebührenschraube

Händler in den Kategorien „Auto & Motorrad: Teile“ sowie „Medien“ müssen sich auf höhere Gebühren einstellen. Ab dem 1. April wird der Marktplatz die Gebührenstruktur für Ebay-Shops in den europäischen Märkten angleichen – nach eigener Angabe soll damit das internationale Verkaufen für die Händler vereinfacht werden. Gegenüber OnlinehändlerNews erklärte Ebay, dass die Gebühren in der „Auto & Motorrad: Teile“-Kategorie von neun auf zehn Prozent steigen sollen.

Diese Kategorie habe sich mittlerweile zu einer der stärksten auf dem Marktplatz entwickelt. Um diese Position weiter zu festigen, will Ebay in diesem Jahr eine auf Fahrzeug- und Zubehörteile zugeschnittene Marketing-Kampagne fahren. So soll der Traffic zum Marktplatz gesteigert werden, um mehr Käufer zu den Händlern zu bringen. Die Gebührenerhöhung dürfte die wenigsten Händler freuen, die Investition in das Marketing für die Autoteile-Kategorie könnte sich aber durchaus positiv auswirken.

Rückgaben aus dem In- und Ausland

Bei den Regelungen für Rückgaben aus dem In- und Ausland stehen ebenfalls Neuerungen an. Ab Mai 2020 will Ebay Verkäufer verpflichten, für den Rückversand zu sorgen, wenn der Artikel nicht der Beschreibung entspricht oder andere Probleme mit dem Artikel auftreten. Das klingt zunächst nachteilig für Händler, Ebay versichert auf Nachfrage von OnlinehändlerNews aber, dass auch die Verkäufer diese Fälle zum Marktplatz eskalieren können, sobald sie einen Missbrauch des Systems durch den Kunden vermuten.

Ab Juni 2020 werden Verkäufer, die ihre Produkte auf internationalen Ebay-Websites mit Artikelstandort in dem jeweiligen Land anbieten, dazu verpflichtet, dem Käufer einen inländischen Rückversand zu ermöglichen. Alternativ kann der Händler die Kosten für den Rückversand tragen. Verschickt ein Händler aus Fernost beispielsweise seine Ware aus einem Lager in Deutschland, darf er nicht mehr verlangen, dass die Kunden die Rücksendung auf eigene Kosten nach Fernost schicken müssen.

Ebay stellt auch kleine Schrauben für Händler

Neben den größeren Änderungen gibt es noch einige weitere Anpassungen, die der Marktplatz in nächster Zeit plant. Hier die weiteren Änderungen, die Händler erwarten, im Überblick:

Artikelmerkmale
Ebay will seine Händler künftig noch besser dabei unterstützen, wichtige Artikelmerkmale in ihren Angeboten zu identifizieren und zu aktualisieren. Zudem wird es in den Kategorien „Business & Industrie“ und „Sport“ neue Artikelmerkmale geben.

Bildoptimierung in der App

Ebay wird bis Ende März eine neue Funktion in der Ebay-App freischalten: Mit der neuen Bildoptimierung können „alle ablenkenden Details eines Fotos entfernt und die Artikel vor einem weißen Hintergrund gezeigt werden“. Damit sollen Händler ihre Verkaufschancen erhöhen, da die Produktbilder professioneller aussehen. Gerade für kleinere Händler dürfte diese Neuerung von Vorteil sein.

26.02.2020 Michael Pohlgeers OHN

BGH: Händler haftet nicht für Kundenbewertungen auf Amazon

Bei einem Rechtsstreit über Gesundheits-Tapes entschied der BGH, dass Händler nicht für Kundenrezensionen auf Amazon haften.

Ein Händler haftet grundsätzlich nicht für Kundenbewertungen auf Amazon. Dies entschied am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Damit unterlag in letzter Instanz der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW), der erreichen wollte, dass Bewertungen zu einem Tape gelöscht werden. Im vorliegenden Fall hatten mehrere Kunden unter ein Angebot geschrieben, dass das Tape schnell gegen Schmerzen helfe. Eine solche Wirkung ist wissenschaftlich aber nicht nachgewiesen.
Nach Feststellung des BGH hatte der Händler aber nicht mit den Kundenbewertungen geworben. Die höchsten deutschen Richter unterstrichen zudem, solche Bewertungen seien vom Verbraucher gewünscht und als Meinung verfassungsrechtlich geschützt. Für eine konkrete Gesundheitsgefährdung, die dieses Recht hätten aushebeln können, habe es jedoch keine Anhaltspunkte gegeben. 

heide.de 20.02.2020

Deutsche Post nimmt Paket-Preiserhöhung zurück

Die Post nimmt nach Kritik von der Bundesnetzagentur ihre Preiserhöhungen für Päckchen und Pakete wieder zurück.
Die Behörde hatte ein Verfahren eingeleitet, weil sie vermutet, dass der Konzern seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Diesem Verfahren geht die Post nun aus dem Weg.

Die Deutsche Post nimmt ihre Preiserhöhungen für Pakete in Deutschland zurück, nachdem die Bundesnetzagentur diese als zu hoch kritisiert hat. „DHL wird die seit dem 1. Januar 2020 geltenden Preisanpassungen bei Päckchen, Paketen und Zusatzleistungen für Privatkunden zum 1. Mai 2020 wieder rückgängig machen“, teilte die Deutsche Post mit. Dies geschehe, „um eine langwierige rechtliche Auseinandersetzung mit der Bundesnetzagentur zu vermeiden“.

Die Post hatte die Päckchen- und Paketpreise zum Jahreswechsel im Durchschnitt um drei Prozent erhöht. Ein bis zu zwei Kilogramm schweres, mittelgroßes Päckchen kostet in der Filiale für den Inlandsversand nun 4,79 Euro, zuvor waren es 4,50 Euro. Der Versand eines Zehn-Kilo-Pakets verteuerte sich sogar um einen Euro auf 10,49 Euro.

Die Bundesnetzagentur vermutet, dass die neuen Paketpreise die tatsächlich anfallenden Kosten überschreiten und hat ein Verfahren gegen den Bonner Konzern eingeleitet. Die Behörde wirft der Post darin vor, ihre marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. „Es gibt deutliche Hinweise, dass die Post einseitig zu Lasten von Privatkunden ungerechtfertigte Erhöhungen der Paketpreise vorgenommen hat“, sagte der Chef der Bundesnetzagentur Jochen Homann.

Anders als beim Briefporto musste sich die Post die Verteuerung des Paketversandes nicht zuvor von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen. Die Aufsichtsbehörde kann die Post aber auffordern, die Preise neu anzupassen – wenn es denn Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Post die Aufschläge nur durchsetzen kann, weil der Wettbewerb nicht funktioniert. Genau dies ist nach ihrer Einschätzung der Fall, weil die Post den Markt für Privatkundenpakete zu mehr als siebzig Prozent beherrscht.

sz.de 5. Februar 2020, 11:37 Uhr

Einladung für das Gratiswebinar zum Thema Automatischer Upload Ihrer Rechnungen für Amazon.

29. Januar 2020 (Mi.) 04:00 PM Europe/Paris

Einladung für das Gratiswebinar zum Thema Automatischer Upload Ihrer Rechnungen zu Amazon einzuladen.
– Es wird eine Live-Konferenz mit dem Amazon Business Account Management-Team für den deutschen Markt sein. Außerdem wird ein Vertreter von starsellersworld.com anwesend sein, der Ihnen zeigt, wie Sie den Rechnungsupload in starsellersworld.com funktioniert
– Während der Konferenz werden wir die vielfältigen Vorteile des Services erläutern und auf praktische Weise erklären, wie der Dienst richtig aktiviert werden kann.
– Am Ende des Webinars beantworten wir gern Ihre Fragen zu Amazon Business und dem Rechnungsupload über starsellersworld.com

29. Januar 2020 (Mi.) 04:00 PM Europe/Paris

An Heiligabend ist das Weihnachtsgeschäft noch nicht zu Ende.

Für den Handel ist das Weihnachtsgeschäft die wichtigste Zeit des Jahres. Um die Kauflaune der Kunden optimal für sich zu nutzen, gilt es deren Gewohnheiten, kennenzulernen. Wann informieren sich die Kunden? Wann kaufen sie für sich selber? Wann besorgen sie Geschenke für andere? Hier gibt es die Antworten!

Wie bedeutend das Weihnachtsgeschäft für den deutschen Online-Handel ist, zeigen die Ergebnisse des Marktplatz-KIX (Online-Marktplatzkonjunkturindex) von ECC Köln und eBay: Fast 50 Prozent der befragten Online-Marktplatzhändler gab an, mehr als 20 Prozent des diesjährigen Umsatzes im Weihnachtsgeschäft zu erwirtschaften. Für 13 Prozent der Befragten ist die Weihnachtszeit sogar noch bedeutender: Sie erwirtschaften nach eigenen Angaben über 40 Prozent des Jahresumsatzes in dieser Zeit.

Dass das Weihnachtsgeschäft wichtig ist, stellt nun allerdings keine wirklich neue Erkenntnis für Online-Händler dar. Für sie wäre es stattdessen wichtig zu wissen, wie sich die Kunden konkret im Weihnachtsgeschäft verhalten.

Bis wann treffen die Kunden Kaufvorbereitungen, indem sie Produkte und Preise vergleichen?
Ab wann steigt die Kaufbereitschaft spürbar an?
An welchen Tagen wird der meiste Umsatz erzielt?
Wann kaufen sie für sich selbst ein? Wann für andere?
Wichtig wären solche Erkenntnisse, um Marketing-Kampagnen zum Weihnachtsgeschäft zielgerichtet aussteuern zu können. Das betrifft SEA-Kampagnen ebenso wie die Kundenansprache auf der Startseite des Online-Shops.

Wann kaufen die Deutschen am meisten ein?
Wertvolle Informationen liefert eine Auswertung, die das Portal idealo für das Online-Magazin shopanbieter to go erstellt hat. Überprüft wurde über einen Zeitraum von über einem Jahr, wie sich die durchschnittliche Entwicklung der Nachfrage auf idealo darstellt. Dabei wurde die prozentuale Entwicklung der Besuche und der Leadouts auf idealo unter die Lupe genommen. Heißt konkret:

Wann informieren sich besonders viele Besucher bei idealo über Produkte und Preise?
Wann klicken besonders viele Besucher auf die Angebote angeschlossener Online-Shops, um etwas zu kaufen?
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Die höchste Nachfrage und die prozentual meisten Leadouts verzeichnete idealo im Jahr 2014 in der Zeit zwischen Black Friday und Weihnachten. Der umsatzstärkste Tag lag in der KW 50 – also deutlich nach dem als extrem verkaufsstarken geltenden Black Friday (KW 48).

Interessant für Online-Händler ist auch die Relation zwischen der Zahl der Besucher und der Leadouts. So fällt in der Auswertung auf, dass der Black Friday einen Wendepunkt darstellt. Ab diesem Tag bis zur KW 51 klicken prozentual deutlich mehr Nutzer auf die Angebote der gelisteten Online-Shops als zuvor. Das bedeutet: Bis zum Black Friday informieren sich die Kunden, anschließend wird geshoppt!

Bedeutung von Black Friday und Cyber Monday
Hierzulande ist der Black Friday, der umsatzstärkste Tag im US-amerikanischen Einzelhandel, vielen Verbrauchern noch weitgehend unbekannt. Das dürfte sich jedoch spätestens in diesem Jahr ändern, wenn Amazon im Rahmen seiner Cyber Monday Week den Black Friday erstmalig in Deutschland aktiv mit besonderen Angeboten bewirbt. Als Black Friday, der erstmalig in Philadelphia in den 1960er Jahren Erwähnung fand, bezeichnet man den ersten Freitag nach Thanksgiving, das wiederum jährlich am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Am Black Friday läutet der stationäre Handel mit kräftigen Rabatten das Weihnachtsgeschäft ein.

Der Online-Handel hat als Gegenstück zum Black Friday Anfang der 2000er-Jahre den Cyber Monday ins Leben gerufen – das ist der Montag, der direkt nach dem Black Friday folgt. Inzwischen nimmt man es mit der Trennung aber nicht mehr so genau und nutzt online einfach beide Tage als Marketing-Events.

Preisnachlässe bis zu 25 Prozent
Dass der Black Friday in Deutschland zumindest im Online-Handel bereits wahrgenommen wird, beweisen weitere Ergebnisse der idealo-Auswertung. So stellte idealo am Black Friday 2014 deutlich günstigere Angebotspreise fest. Bis zu 25 Prozent Nachlässe wurden verzeichnet. Kräftig sparen konnten die Kunden beispielsweise beim Kauf von Smartwatches, Bügeleisen, Bohr- und Kapselmaschinen.

Im Jahr 2016 dürfte die Bedeutung des Black Fridays in Deutschland noch einmal wachsen. So verzeichnete Google bereits vergangenes Jahr eine Steigerung von 130 Prozent beim Suchbegriff „Black Friday“. Für Online-Händler kann es also durchaus Sinn machen, mit speziellen Rabattaktionen am Black Friday aktiv zu werden.

Viele Kunden beschenken sich am Black Friday selbst
Interessante Erkenntnisse darüber, wie die Kunden den Black Friday nutzen, liefert eine Untersuchung von Connexity und Forrester Research. Hierbei wurden Kunden befragt, für wen sie an diesem Tag einkaufen würden. 52 Prozent gaben als Antwort „Geschenke für mich selbst“ an! 47 Prozent kauften „Geschenke für andere“. Noch deutlicher fiel das Ergebnis bei bestimmten Altersgruppen aus. Bei der Gruppe „65 Jahre und älter“ lag der Anteil der Selberschenker bei 56 Prozent, bei den 18-34-jährigen sogar bei 58 Prozent.

Für die Relevanz des Black Fridays und die Preisgestaltung haben diese Untersuchungsergebnisse zunächst einmal keine große Bedeutung. Wohl aber für die Kampagnensteuerung des Weihnachtsgeschäfts. So sollten sich Händler nicht zu früh bei ihren Werbebotschaften auf das Beschenken anderer konzentrieren. Stattdessen können gezielte Aufrufe, sich am Black Friday selbst mal etwas zu gönnen, von Erfolg gekrönt sein. Besonders jüngere Zielgruppen und Senioren sollten hier ins Werbevisier genommen werden.

Das Weihnachtsgeschäft ist Heiligabend noch nicht vorbei
Nach dem Black Friday geht das wirkliche Weihnachtsgeschäft wie bereits angesprochen bereits los. Wenig überraschend ist dabei das Ergebnis der idealo-Auswertung, dass die Nachfrage pünktlich zum Weihnachtsfest komplett einbricht. Zeit sich zurückzulehnen, haben Online-Händler dann aber nur kurz, denn bereits kurz nach Weihnachten zieht die Nachfrage wieder an und erreicht in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres noch einmal das Level der KW 47 kurz vor dem Weihnachtsgeschäft. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Viele bekommen zu Weihnachten Geld geschenkt – und das will möglichst schnell unters Volk gebracht werden. Mit speziellen Nachfassaktionen sollten Online-Händler versuchen, sich ein möglichst großes Stück dieses nachträglichen Weihnachtsgeschäfts zu sichern.

Ausführliche Informationen zur idealo-Auswertung und der Bedeutung des Black Friday für den deutschen Online-Handel finden Shop-Betreiber in der neunten Ausgabe von shopanbieter to go, dem kostenlosen Online-Magazin für Online-Händler und E-
Commerce-Entscheider.

SEPTEMBER 2016 VON PETER HÖSCHL

Um das Paket bis zum 24. Dezember zu liefern, gelten bei Amazon.de dieses Jahr folgende Stichtage:

Um sicher zu stellen, dass die Sendung pünktlich unter dem Baum liegt, werden gegenüber Verbrauchern Stichtage, je nach Angebots- und Versandart benannt, zu dem die Bestellung einschließlich erfolgt sein sollte.

Freitag, 20. Dezember 2019 – Standardversand
Wer kein Amazon-Prime-Abo besitzt, sollte sich den 20. Dezember 2019 dick im Kalender anstreichen. Nur bis zu diesem Tag kann beim „Standardversand“ eine rechtzeitige Lieferung zum Fest gewährleistet werden. Die Versandkosten entfallen ab einem Bestellwert von 29 Euro – darunter liegen sie bei 2,99 Euro für Medienprodukte bzw. 3,99 Euro für alle weiteren Produkte. Amazon-Prime-Mitglieder sind hiervon natürlich ausgenommen.

Montag, 23. Dezember 2019 – Premium-Versand
Mit einer Amazon-Prime-Mitgliedschaft profitieren Sie immer vom kostenlosen Premium-Versand und können sich für Ihre Geschenke-Bestellung bis 23. Dezember 2019 Zeit lassen. Ansonsten kostet die Lieferung 4,99 Euro.

Montag, 23. Dezember 2019 – Same-Day-Versand
Neben dem (für Prime-Mitglieder kostenlosen) Premium-Versand steht bei einigen Produkten zusätzlich „Same-Day“ bzw. „Evening-Express“ als Lieferart zur Auswahl. Mit Amazon Prime können Sie diese ab einem Bestellwert von 20 Euro kostenfrei in Anspruch nehmen und bekommen das Paket noch am selben Tag geliefert – darunter werden 5 Euro für jeden Artikel fällig. Ohne Prime hingegen kostet der Same-Day-Versand regulär 9,99 Euro pro Lieferung.

Montag, 23. Dezember 2019 – Amazon Fresh
Mit Amazon Fresh erhalten Prime-Mitglieder unter anderem Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs bequem nach Hause geliefert. Der Service kostet 9,99 Euro im Monat (für eine unbegrenzte Anzahl an Gratis-Lieferungen bei einem Mindestbestellwert von je 40 Euro) und ist nur in Berlin, München, Hamburg sowie Potsdam verfügbar. Mehr über Amazon Fresh und die Produktauswahl finden Sie hier.

Dienstag, 24. Dezember 2019 – Prime Now
An Heiligabend selbst müssen Sie sich nicht zwangsläufig auf Geschenkesuche im überfüllten Supermarkt oder an einer Tankstelle begeben. Wenn Sie Amazon-Prime-Mitglied sind und in Berlin oder München leben, bringt Amazon Ihnen einige Produkte innerhalb einer Stunde (gegen eine Liefergebühr von 7,99 Euro) oder innerhalb eines frei wählbaren Zwei-Stunden-Fensters direkt nach Hause. Letztere Variante ist ab einem Bestellwert von mindestens 40 Euro sogar versandkostenfrei. Kleinere Bestellungen ab 15 Euro können gegen eine Liefergebühr von 3,99 Euro aufgegeben werden. Derzeit ist Prime Now nur in ausgewählten Postleitzahlen-Bereichen verfügbar.

Bedenken Sie aus diesem Grund die Laufzeiten Ihrer Sendungen.
Viele negative Bewertungen gelten der Leistung des Zustellers oder des Frachtführers, die Sie als Händler nicht beeinflussen können, jedoch werden Sie im Zweifel negativ bewertet.

Wir empfehlen daher, in den kommenden Tagen, die Lieferzeit Ihrer Angebote auf zehn Tage anzuheben.
Erhält Ihr Kunde, der dieses Merkmal übersieht, seine Sendung trotzdem früher, haben Sie sich vor Auswirkungen negativer Bewertungen abgesichert.

Wird trotzdem eine negative Bewertung abgegeben, erhöhen Sie Ihre Chancen diese, mit dem Hinweis auf die ausgewiesene Lieferzeit des Angebotes, durch Amazon selbst, entfernen zu lassen.

Sie können auch, alternativ, optional, den Maximalbestand anheben:



Navigieren Sie dazu in Ihrem Starsellersworld-Konto unter dem Menü „Kontenverwaltung“ > „Schnittstellen“ auf Ihre aktiven Lieferantenschnittstellen und wählen Sie dort jeweils im Tabmenü den Punkt „Einstellungen“. Justieren Sie hier den Maximalbestand entsprechend und klicken Sie auf „Übernehmen“.

Möchten Sie ganz sicher gehen, können Sie auch spätestens ab dem 22.12. den Verkaufsstatus Ihrer Verkaufskonten mit dem Status Urlaub deaktivieren. Wie Sie wissen, wirkt sich das aber auch darauf aus, ob Daten über die API übermittelt und im Seller Central aktualisiert werden können, oder nicht. Das hatte sich im vergangenen Jahr geändert. Dadurch verhindern Sie zusätzlich Auswirkungen, die aus „Spät-Bestellern“ entstehen.