DSGVO Verfahren gegen Zalando eingeleitet: Datenschutzbeauftragte prüft den Onlinehändler wegen möglicher Verstöße in Logistikzentren

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat ein Prüfverfahren gegen den Online-Händler Zalando eingeleitet.
Grund sind die Systeme Zalos und Zafeto, die Zalando zur Optimierung der Abläufe in Logistikzentren einsetzt.
Auf die Datenschützer wirken diese Systeme wie eine engmaschige Kontrolle der Mitarbeiter. Jetzt wird geprüft, ob sie konform sind mit der Datenschutzgrundverordnung.

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Maja Smoltczyk, hat ein Prüfverfahren gegen Zalando eingeleitet. Anlass dafür sind die digitalen Systeme „Zalos“ und „Zafeto“, die der Onlinehändler in seinen Logistikzentren nutzt, um Abläufe zu optimieren. Mit den Systemen erfasst Zalando viele Daten, zum Beispiel, wie viele Artikel Mitarbeiter in ihrer Schicht abarbeiten. Die Kennzahlen werden in monatlichen Feedbackgesprächen mit den Mitarbeitern in Leistungskurven visualisiert und besprochen. Business Insider hat exklusiv darüber berichtet.

Auslöser der Prüfung ist eine Beschwerde, die im Januar eingegangen ist. Daraufhin hat die Behörde noch im selben Monat das Verfahren eingeleitet, bestätigte eine Sprecherin.

„Es wirkt so, als sei die Kontrolle sehr engmaschig, die Zalando über die beiden Systeme Zalos und Zafeto über seine Mitarbeiter hat. Jetzt wird geprüft, ob das mit der Datenschutzgrundverordnung vereinbar ist“, sagt eine Sprecherin der Behörde zu Business Insider.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Datenschützer im Fall Zalando aktiv werden. Der Thüringer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit teilte auf Anfrage mit, dass die Behörde im Zalando-Logistikzentrum in Erfurt eine Kontrolle durchgeführt habe. Dies sei aber „einige Zeit her“ und „vor In-Kraft-Treten der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO)“ passiert. Mittlerweile liege die Zuständigkeit in Berlin, wo das Unternehmen Zalando seinen Sitz hat.

Die Berliner Datenschutzbeauftragte prüft außerdem das von Zalando eingesetzte Feedback-Tool „Zonar“, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet hat.

Neue Erkenntnisse im Fall Zalando
Die Optimierung der Prozesse in der Logistik ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im gesamten Online-Handel. Nur wer hier erfolgreich ist, kann im Wettbewerb um die günstigsten Preise, die schnellste Lieferung und Angebote wie kostenlose Rückgaben mithalten. Zalando steht in der Branche in dem Ruf, mit eigenen Entwicklungen besonders konsequent zu optimieren.

Zahlreiche Mitarbeiter aus den Logistikzentren haben sich nach der Berichterstattung über Zalandos Systeme Zalos und Zafeto bei Business Insider gemeldet und über die Arbeitsbedingungen berichtet. Sie wollen anonym bleiben. Business Insider liegen außerdem Dokumente vor, in denen eine Führungskraft aus dem Zalando-Logistikzentrum in Erfurt den Arbeitsalltag schildert.

In den Logistikzentren tragen die Mitarbeiter sogenannte MDEs (Mobile Datenspeicher) bei sich. Das sind Geräte, mit denen sie die Artikel, die von Kunden bestellt worden sind, registrieren, diese also „picken“. Das System auf diesen MDEs heißt Zalos. Es zeigt dem Mitarbeiter an, wo sich der nächste Artikel befindet, den er auflesen muss. Es berechnet für den Mitarbeiter auch die genaue Laufstrecke zu diesem Artikel.

Einen wichtigen Grund dafür nennt die Führungskraft aus Erfurt: Der Pickbereich sei zu 100 Prozent auf Effizienz getrimmt und auf die Zahl der Schritte optimiert. Das geht aus den Dokumenten hervor, die Business Insider vorliegen.

Anhand des letzten „Picks“, also des zuletzt eingescannten Artikels und der vorgeschlagenen Route zum nächsten Artikel, wisse der Teamleiter etwa, wo sich Mitarbeiter aufhalten. Wenn diese beispielsweise in einem ganz anderen Bereich des Logistikzentrums sind und dort anfangen würden, Picks zu tätigen, würde es der Teamleiter schnell merken, so die Zalando-Beschäftigten gegenüber Business Insider.

Zalando-Angestellte aus den Logistikzentren, die mit Business Insider gesprochen haben, fühlen sich durch diese engmaschige Nachverfolgung in ihrer Arbeit stark kontrolliert. Einige sagen, dass es sich so anfühlt, als „würden sie mir die Luft zum Atmen nehmen.“

Business Insider hat Zalando um eine Stellungnahme gebeten. Zalando antwortete nicht auf die Fragen und ließ das über einen Anwalt mitteilen.

09:01, 30 Mai 2020 Philip Kaleta Business Insider

Achtung, Amazon: Shopify hat große Pläne für den Einzelhandel

Kolumne. Die kanadische E-Commerce-Plattform stellt zahlreiche neue Dienste vor. Außerdem: Facebook-Aktie auf Allzeithoch und Grubhub- und Uber Eats-Fusion bekommt Gegenwind.

Shopify ist während der Pandemie zum teuersten Unternehmen Kanadas geworden. Durch die Corona-bedingten Schließungen der stationären Geschäfte mussten viele Einzelhändler kurzerhand auf den Online-Vertrieb umstellen und wandten sich für die Back-End-Services an Shopify. Jetzt stellte die in Ottawa-basierte Firma neue Dienste für ihre Kunden vor, darunter eine neue Debitkarte für Händler, Ratenzahlungspläne und Optionen für kleine Geschäfte, um Lieferbereiche festzulegen und verbesserte Lieferwege zu berechnen. Außerdem hat Shopify dem Lebensmittelsektor ein ganzes Team dediziert – ein Vorstoß in eine neue Branche für das Software-Unternehmen.

Neben einer Verbesserung des SaaS-Markts will der Tech-Aufsteiger aber auch ein roboterisiertes Lager- und Logistiknetzwerk aufbauen, um mit Amazon zu konkurrieren. Dutzende Einzelhändler haben sich im vergangenen Jahr für die Pilotphase des Shopify Fulfillment Network angemeldet. Die Nutzung der automatisierten Lager soll die Wettbewerbsbedingungen zwischen kleinen Läden und den Mächtigen wie Amazon und Walmart verbessern. Shopify gab nun bekannt, dass es weitere Bewerbungen für die Lager akzeptiert.

bloomberg \ CNN Mai 2020 | Katharina Kotrba

Facebook startet Plattform für Online-Shops

Facebook erleichtert Online-Shop-Händlern den Zugang zum Netzwerk, inklusive Bonus neuer Daten über das Käuferverhalten.

Menlo Park Facebook will zur Plattform für den Online-Handel werden – und könnte mit seiner gewaltigen Reichweite die Branche aufmischen. Über eine neue Funktion sollen Händler unkompliziert Online-Shops erstellen können, die über Facebook und Instagram erreichbar sind. Dazu kommt „Live Shopping“ – die Möglichkeit, Waren in einem Video-Livestream zu verkaufen. Deutschland wird unter den ersten Ländern sein, in denen die Facebook-Shops verfügbar sind, wie das Online-Netzwerk am Dienstag mitteilte.

Das Projekt solle vor allem kleineren Unternehmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, sagte Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg der Deutschen Presse-Agentur. „Es ist etwas, woran ich schon länger interessiert war, aber als Covid-19 kam, wurde es wirklich kritisch und dringend.“ Viele kleinere Unternehmen – deren Werbeanzeigen wichtig für das Geschäft von Facebook sind – stünden vor dem Aus und suchten den Ausweg erstmals im Online-Geschäft. Deswegen sei die Entwicklung von Facebook Shops „drastisch beschleunigt“ worden.

Facebook wird die Shopping-Plattform Daten über das Verhalten der Kunden bringen – ähnlich wie bei anderen Angeboten des Online-Netzwerks, wie Zuckerberg betonte. „Wir werden sehen, mit welchen Shops sie interagieren, an welchen Produkten sie interessiert sind, was sie kaufen und so weiter.“ Derzeit sei aber keine Funktion vorgesehen, um diese Informationen mit Freunden zu teilen, und niemand sonst außer dem Nutzer, dem Shop und Facebook bekomme Zugriff darauf.

Die Einrichtung der Facebook-Shops werde für Händler kostenlos sein, sagte Zuckerberg. Gebühren würden lediglich etwa für Bezahlfunktionen fällig – „aber dabei geht es größtenteils darum, unsere Kosten zu decken“. Facebook gehe davon aus, dass Werbeanzeigen der Händler die Einnahmen des Online-Netzwerks erhöhen werden.


„Unser Werbesystem funktioniert mit Auktionen, bei denen ein Unternehmen so viel bietet, wie ihm eine Anzeige wert ist. Wenn wir eine Anzeige wertvoller machen können, weil jemand, der sie anklickt, mit größerer Wahrscheinlichkeit etwas kauft, werden wir mehr Geld mit Werbung verdienen“, beschrieb er Facebooks Gedankengang.

Punkten will Facebook auch mit der Verknüpfung seiner verschiedenen Dienste. So wird man einen Online-Shop per WhatsApp, den Facebook Messenger oder die Chatfunktion von Instagram anschreiben können. Wenn im Facebook-System eine Kreditkarte hinterlegt ist, kann man direkt damit bezahlen. Zudem arbeite das Online-Netzwerk auch an einer Integration von Bonuspunkte-Programmen.

Facebook mit seinen 2,6 Milliarden Nutzern und einem gut eingespielten Online-Werbesystem könnte zu einem mächtigen Konkurrenten selbst für große Handelsplattformen wie Amazon und Ebay werden. Die Shopping-Plattform dürfte zugleich die Aufmerksamkeit von Regulierern auf sich ziehen – wie alles, was ein Unternehmen von Facebooks Größe mache, sagte Zuckerberg.

„Aber ich denke nicht, dass unsere Reaktion darauf sein kann, nichts Neues zu machen.“ Viele Menschen und Unternehmen wollten Facebooks Produkte nutzen und verließen sich auf sie. „Wir sind in der Verantwortung, innovativ zu sein, und ich denke, wir sind eine der Institutionen weltweit, die wirklich helfen können.“

Mehr: EU-Kommissar warnt Zuckerberg: „Versuchen Sie nicht, zu smart zu sein“

dpa 19.05.2020

Falsche Amazon-Fehler, Tausender Trennzeichen….

Diesen Eindruck will Amazon auf gar keinen Fall aufkommen lassen: dass der weltgrößte Onlinehändler während der Corona-Epidemie Wucherpreise für Masken, Desinfektionsmittel und andere unentbehrliche Artikel auf seinem Marktplatz dulden und damit als Profiteur der Seuche dastehen könnte. Deshalb ergriff das Unternehmen früh Gegenmaßnahmen und verbannte Preistreiber von seiner Plattform. Doch dabei ist es in Deutschland zu einer Panne gekommen, die für einige Händler fatale Folgen haben kann. Mit dem Kampf gegen Wucherpreise steht der E-Commerce-Riese nicht alleine da. Rivale Ebay stemmt sich ebenfalls dagegen. Auch die deutschen Verbraucherzentralen sammeln Beschwerden von Konsumenten und gehen gegen eindeutige Fälle von Abzocke vor.

Beim Herausfiltern von Wucherern nutzt Amazon Künstliche Intelligenz (KI), um der Datenflut auf seinem „Market Place“ Herr zu werden. Schließlich sind dort Millionen Angebote gelistet, für die ungewöhnliche Preisbewegungen identifiziert werden müssen. In den Tagen nach der Einführung des Systems in Deutschland im März wunderten sich allerdings viele Händler über den Hinweis „Hochpreisfehler“ und darauf folgende Sperrungen, die sie nicht nachvollziehen konnten.

Die Fehlerursache klingt banal: Das System ignorierte das Komma, das in Europa bei der Angabe von Preisen den vollen Euro-Betrag von den Cent-Ziffern trennt. Statt 109,95 Euro registrierte das System beispielsweise 10995 Euro. Für die Endverbraucher waren diese völlig überhöhten Preise nicht zu sehen.

Im Kampf gegen Regelwidrigkeiten von Markenrechtsverstößen bis Betrug nutzt der Konzern seit jeher Algorithmen. Das neue Thema der Preistreiberei bringt zusätzliche Brisanz. Erst diese Woche forderte Amazon-Manager Brian Huseman den amerikanischen Kongress auf, ein Gesetz gegen Preistreiberei zu erlassen und dem Unternehmen so die Arbeit zu erleichtern. Rund 4000 Händlerkonten sind in den USA mit dieser Begründung gesperrt worden. In Deutschland laufen die Überprüfungen ebenfalls auf Hochtouren. Nach einer hauseigenen Richtlinie könne Amazon „die Entfernung eines Angebots oder die Sperrung eines Kontos veranlassen, um gegen überteuerte Preise vorzugehen“, teilte das Unternehmen seinen Geschäftspartnern schon vor Wochen mit.

Die Blockaden erwischen jedoch auch Verkäufer, die ihre Unschuld beteuern. „Bei uns wurde während der Epidemie kein einziger Preis erhöht“, versichert ein Anbieter von Babynahrung und Pflegemitteln aus Bayern.

„Wir fänden es unfair und beschämend, wenn Händler diese aktuelle Notlage ausnutzten, um durch höhere Preise mehr zu verdienen. Trotzdem sind wir rausgeflogen“, sagt der Mann, der aus Furcht vor weiteren Sanktionen seinen Namen nicht öffentlich genannt haben will. Zunächst seien einzelne Artikel blockiert worden, dann das ganze Konto. Verantwortlich war das Komma-Problem. Amazon Deutschland spricht von einem „vorübergehenden Fehler“, weist aber den Vorwurf unbegründeter Sperrungen zurück. Das Problem sei zudem schnell behoben worden und habe sich nur auf Preisgrenzen ausgewirkt, die Verkaufspartner für ihre Angebote setzen können, um „Preisfehler“ zu vermeiden, sagte eine Sprecherin.

„Allgemein stellen wir sicher, dass unsere Systeme Maßnahmen ergreifen, um Preistreiberei zu verhindern. Sie zielen jedoch nicht darauf ab, Verkaufspartner aufgrund eines versehentlichen Preisfehlers zu sperren“, versicherte sie. Amazons Serviceabteilung „Verkäufer-Performance“ hat das Problem aber intern eingestanden und Abhilfe versprochen. „Es handelt sich hierbei in der Tat um einen größeren technischen Fehler, von dem aktuell viele Händler betroffen sind“, teilte eine Mitarbeiterin dem Betroffenen in einem Schriftwechsel vom 30. März mit.

Und weiter: „Die zuständige Abteilung ist bereits dabei, dieses Problem schnellstmöglich zu lösen, damit Sie wieder unverzüglich verkaufen können.“ Getan habe sich allerdings nichts, so der Bayer. Seit Wochen sei sein Konto inaktiv.

Auch auf Händler-Blogs wird das Thema eifrig diskutiert. „Das Absurde ist, dass die Preisfehler absolut wahllos auftreten“, beschwert sich ein Verkäufer. So sei ein Otoskop – ein Gerät für Ohrenärzte und Akustiker – in der Farbe Schwarz blockiert worden, während es zum gleichen Preis in Blau und Grau weiter zugelassen sei. Ein anderer Kollege berichtet, dass ein Artikel im Zehnerpack gesperrt worden sei, das preisgleiche Einzelexemplar jedoch nicht. Beim in Leipzig ansässigen Händlerbund, der nach eigenen Angaben 80.000 Onlineshops rechtlich vertritt, seien zahlreiche Anfragen zu dem Thema eingegangen, sagte eine Sprecherin.

Amazon verfügt über ein weitgehend automatisiertes Beschwerdemanagement für Händler. „Sie können über den Kennzahlenmonitor Verkäuferleistung widersprechen“, heißt es etwa in einer „Wichtigen Information zu überteuerten Preisen“. Auch besteht eine eigene interne Beschwerdeabteilung („Seller Support“). Doch immer wieder klagen Anbieter auf dem „Market Place“, dass die Kommunikation mit dem Riesen nicht klappt. Begründungen fehlten, Anrufversuche liefen ins Leere. „Die Kontensperrung ist die Sorge Nummer eins der Amazon-Händler“, so Händlerbund-Juristin Sandra May.

Amazon hält die Kritik für unberechtigt. Man arbeite intensiv daran, eine positive Verkaufsumgebung zu schaffen, versicherte die Sprecherin: „Sollten wir andere Anhaltspunkte erhalten, werden wir dies weiter untersuchen.“

Die Wettbewerbsbehörden werden dies genau beobachten. Das Bundeskartellamt hat 2019 ein Missbrauchsverfahren gegen Amazon wegen des Umgangs mit den Shopbetreibern eingestellt, nachdem das Unternehmen große Zugeständnisse gemacht hatte. Es seien zahlreiche Beschwerden eingegangen, wonach Konten ohne Ankündigung und Begründung geschlossen worden seien, hieß es damals in Bonn. Unabhängig davon prüft die EU-Kommission seit letzten Sommer mögliche Kartellverstöße im Umgang mit Händlern.

welt.de : 07:07 Uhr | 15.05.2020

https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article208022327/Kommafehler-mit-Folgen.html

A – Z Garantie, BGH Urteil dürfte weitreichende Folgen für den Handel auf Amzon für Handler haben.

Über Amazons sogenannte „A-bis-z-Garantie“ bekommen Käufer in bestimmten Fällen ihr Geld zurück, sie schützt aber nicht vor neuen Forderungen des Verkäufers. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (Az. VIII ZR 18/19.) Die Garantie ist für Kunden gedacht, die sogenannte Marketplace-Artikel kaufen, also Waren, die nicht von Amazon selbst, sondern von einem anderen Händler über die Seite verkauft werden. Die „A-bis-z-Garantie“ beruhe lediglich auf einer Abrede zwischen Amazon und dem Käufer, so der BGH. Sie hindere den Verkäufer nicht daran, seine Forderung geltend zu machen. Die obersten Zivilrichter begründen das unter anderem damit, dass der Prüfungsmaßstab für die Garantie unklar bleibe.

Über die „A-bis-z-Garantie“ der Handelsplattform Amazon bekommen Online-Käufer in bestimmten Fällen ihr Geld zurück. Allerdings schützt sie das nicht vor neuen Forderungen des Verkäufers. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), das am Freitag in Karlsruhe veröffentlicht wurde.

Die Garantie ist für Kunden gedacht, die sogenannte Marketplace-Artikel kaufen, also Waren, die nicht von Amazon selbst, sondern von einem anderen Händler über die Seite verkauft werden.

In dem Fall geht es um einen Kaminofen für gut 1300 Euro. Der Käufer hatte den Ofen zunächst installiert und das Geld an Amazon überwiesen, dort wurde es dem Amazon-Konto des Verkäufers gutgeschrieben. Wegen angeblicher Mängel beantragte der Käufer dann die Garantie. Amazon buchte das Geld wieder vom Verkäufer-Konto ab und überwies es zurück an den Käufer. Nun hat der Verkäufer den Käufer verklagt, er will das Geld für den Ofen.

Das Landgericht Leipzig hatte die Klage zuletzt abgewiesen. Die Richter meinten, mit der Annahme des Garantiefalls durch Amazon sei die Sache verbindlich entschieden. Der Verkäufer könne höchstens noch Amazon in Anspruch nehmen, nicht aber den Käufer.

Abrede nur mit Amazon

Das sieht der BGH anders. Die „A-bis-z-Garantie“ beruhe lediglich auf einer Abrede zwischen Amazon und dem Käufer. Sie hindere den Verkäufer nicht daran, seine Forderung geltend zu machen. Die obersten Zivilrichter begründen das unter anderem damit, dass der Prüfungsmaßstab für die Garantie unklar bleibe. Weder müsse der Käufer bestimmte Voraussetzungen nachweisen noch könne der Verkäufer sich gegen die Entscheidung wehren. Eine interessengerechte Lösung des Streits könne so offensichtlich nicht erreicht werden.

Die Garantie habe für den Käufer trotzdem Vorteile, hieß es weiter. Er bekomme fürs Erste sein Geld zurück, ohne klagen zu müssen. Dadurch liege die Prozessführungslast beim Verkäufer. Das Landgericht muss nun noch einmal verhandeln und klären, ob der Ofen tatsächlich Mängel hat und der Käufer sein Geld behalten kann. (Az. VIII ZR 18/19)
sz 8. Mai 2020 18:48 Uhr Az. VIII ZR 18/19
faz 8. Mai 2020 14:55 Uhr Az. VIII ZR 18/19

DHL-Pakete: Preise für Pakete ändern sich in dieser Woche

Zum 1. Mai werden sich die Preise für DHL-Pakete mal wieder ändern. Dabei handelt es sich aber nicht auf eine Reaktion auf die Corona-Krise. Erfahre, wie die neuen Preise aussehen.

Ungewöhnlich bei der Maßnahme: Die Preise für DHL-Pakete sinken. Hintergrund des ungewöhnlichen Schrittes ist eine Überprüfung der Aufsichtsbehörde für den Post und Telekommunikationsmarkt. Die Bundesnetzagentur hatte von Amtswegen eine Überprüfung der Preise eingeleitet. Sie galten seit Beginn des Jahres.

Die Behörde überprüfte die neuen Konditionen der Deutschen Post und lies durchblicken, dass sie die neuen Preise für Pakete nicht nachvollziehen könne. DHL hat im Markt für Privatkunden eine beträchtliche Marktmacht und darf deswegen nicht voll über die Endkundenpreise entschieden. DHL kündigte daraufhin schon im Februar an, die Preiserhöhung zurückzunehmen. Das Ziel des Zurückruderns war klar: Ziel sei es, „eine langwierige rechtliche Auseinandersetzung mit der Bundesnetzagentur zu vermeiden und rasch Klarheit für die Kunden über die Päckchen- und Paketentgelte zu schaffen“, so DHL in einer Unternehmensmitteilung.

DHL NIMMT PREISERHÖHUNG ZURÜCK

Dennoch senkte DHL die Preise für Päckchen, Paketen und Zusatzleistungen nicht sofort, sondern kündigte die Preissenkung zum 1. Mai 2020 an. Die Begründung von DHL: „Eine Rücknahme der Preiserhöhungen ist aufgrund der nun notwendigen Anpassungen der IT-Systeme und der Kundeninformationen, die in den mehr als 24.000 Annahmestellen physisch vorgehalten werden müssen, erst zum 1. Mai 2020 möglich.“ Sprich: Die höheren Preise behielten bis jetzt ihre Gültigkeit. Auch eine nachträgliche Erstattung oder Gutschrift wird es nicht geben. Ab dem 1. Mai 2020 gelten dann wieder die Filial- und Online-Preise für Privatkunden, wie sie bis zum 31. Dezember 2019 Bestand hatten.

Wenn du also mit dem Versand von deinem Paket warten kannst, solltest du es erst am 1. Mai frankieren und auf die Reise schicken.

Zuletzt hatte es viel Ärger um die Paketlaufzeiten bei DHL gegeben. Viele Pakete schafften es zwar weiterhin binnen ein bis zwei Tagen zum Empfänger, andere aber lagen teilweise Wochenlang in den Depots.

DAS SIND DIE DHL-PREISE AB 1. MAI

 FilialeOnline
Päckchen S3,79 Euro3,79 Euro
Päckchen M4,50 Euro
(statt 4,79 Euro)
4,39 Euro
(statt 4,49 Euro)
Paket bis 2 Kilo4,99 Euro
(statt 5,49 Euro)
Paket bis 5 Kilo7,49 Euro5,99 Euro
(statt 6,49 Euro)
Paket bis 10 Kilo9,49 Euro
(statt 10,49 Euro)
8,49 Euro
(statt 9,49 Euro)
Paket bis 31,5 Kilo16,49 Euro
(statt 18,49 Euro)
16,49 Euro
(statt 17,49 Euro)
Nachnahme6,90 Euro
(statt 7,90 Euro)
Versicherung bis 2.500 Euro6 Euro
(statt 7 Euro)
6 Euro
(statt 7 Euro)
Pluspäckchen5,99 Euro
(statt 6,99 Euro)

Die Preise in Klammern gelten bis 30. April 2020.
April 2020 8:01 Uhr THORSTEN NEUHETZKI inside-digital

Ab nächster Woche sind Einträge in Google Shopping kostenlos

Als Unterstützung in der Coronakrise wird Google Shopping kostenlos. Zunächst können Händler in den USA ihre Waren frei auf dem Marktplatz platzieren. Später soll das Angebot global verfügbar werden.

Bislang kosten Einträge in Google Shopping, der Produkt-Suchmaschine des Konzerns, Geld. Selbst zahlende Kunden haben daher bislang nur einen Teil ihres Produktportfolios über Googles Marktplatz präsentiert.

Google positioniert sich als Unterstützer des Einzelhandels in der Coronakrise

Ab nächster Woche bietet Google Shopping-Einträge zunächst in den USA kostenlos an. Bis zum Ende dieses Jahres soll das Angebot weltweit verfügbar sein.

Der Konzern in Person des Produktchefs Bill Ready will die Öffnung als Unterstützung für den durch die Coronakrise gebeutelten Einzelhandel verstanden wissen. Dabei ist es nicht so, dass nur der Einzelhandel profitiert. Immerhin ist eine größere Vielfalt in den Suchergebnissen bei Google Shopping auch ein Wert an sich.

Öffnung auch für Google Shopping eine Chance
Nutzer finden mehr Produkte aus mehr Geschäften, mithin eine größere Auswahl. Die Relevanz der Suchergebnisse für den Suchenden steigt. Die Händler wiederum profitieren von einer höheren Sichtbarkeit auf der Shopping-Suchseite, die dadurch weiter steigen kann, dass mehr Nutzer die Suche verwenden.

Damit erweist sich die Öffnung der Shopping-Plattform als klassisches Win-Win. Google will künftig zwar weiterhin Geld damit verdienen. Das soll dann allerdings etwa über prominente Platzierungen oder andere Hervorhebungen der Shopping-Suchergebnisse erfolgen.

So kommen Händler zu Google Shopping

Googles Bestandskunden müssen nichts tun. Sie finden die kostenlosen Listing-Funktionen im Merchant Center. Einzelhändler, die bislang nicht in Google Shopping vertreten sind, finden Informationen im Help-Center. Eine Kooperation mit Paypal soll dabei den Onboarding-Prozess neuer Kunden beschleunigen.

T3N 23.04.2020, 13:28 Uhr

Onlinehandel: Warum die Umsätze in vielen Segmenten eingebrochen sind

Wie der bevh meldete, sind die Umsätze im deutschen E-Commerce im März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 Prozent gesunken. Einige Kategorien, die auch im stationären Einzelhandel stark nachgefragt wurden, konnten jedoch deutliche Zuwächse verzeichnen.

Laut einer neuen Verbraucherbefragung des bevh stagnierten die Umsätze im deutschen Onlinehandel im ersten Quartal 2020.
Im März 2020 ist der Online-Umsatz über alle Handelskategorien um 18 Prozent gesunken.
Verlierer in der Corona-Krise sind die die Segmente Bekleidung und Unterhaltungselektronik, Gewinner sind der Lebensmittelsektor und die Drogerien.
Der Onlinehandel stagniert nahezu zwischen Januar und März mit einem geringen Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2019. Das Wachstum im ersten Quartal 2020 lag damit deutlich unter den starken Vorjahreswerten von 11,2 Prozent, hat die neue Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Demnach kauften die Kunden im Onlinehandel zwischen Januar und März 2020 Waren für 16.482 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer ein (1. Quartal 2019: 16.244 Mio. Euro).

Im 1. Quartal 2020 lag das Wachstum in der Kategorie Lebensmittel bei 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erwirtschaftete einen Online-Umsatz von 361 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer, im Vergleich von 282 Mio. Euro im ersten Quartal 2019. Allein im Monat März betrug die Steigerung 56 Prozent. Medikamente wurden im 1. Quartal 2020 für 227 Mio. Euro inkl. USt, im Vergleich zum ersten Quartal 2019 mit 171 Mio. Euro. Hier stieg der Umsatz im Monat März um 88 Prozent. Im absoluten Wachstum war diese kleine Warengruppe somit Spitzenreiter.

Onlinehandel: Steigende Umsätze im Januar und Februar 2020
Im Januar und Februar konnten die E-Commerce-Umsätze um 8,8 Prozent auf 12.856 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer zulegen. Zahlreiche Kategorien zeigten sich nach jahrelangem Wachstum ungebremst mit über zehn Prozent im Plus. Auch die großen Kategorien Bekleidung (plus 9,5 Prozent), Unterhaltungselektronik (plus 8,9 Prozent) und Computer/Zubehör (plus 9,6 Prozent) zeigten weiter eine sehr dynamische Entwicklung.

Im März 2020 brach dann der Umsatz über alle Kategorien hinweg um 18 Prozent ein. Das Bekleidungssegment stürzte sogar um mehr als 35 Prozent ab. Unterhaltungselektronik zeigte ein Minus von 20,9 Prozent, Computer und Zubehör verzeichnete trotz der Ausgaben für Homeoffice-Lösungen einen Rückgang um 22,7 Prozent.

„E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus. Die Behauptung, der E-Commerce würde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, ist schlicht falsch“, erklärt Gero Furchheim, Präsident des bevh und Sprecher des Vorstands der Cairo AG. „Richtig ist aber, dass die Chancen des E-Commerce für die Versorgung der Kunden und die Geschäftsmodelle des Einzelhandels neu erlebt werden.“

Warengruppen-Cluster „Freizeit“ (DIY/Blumen, Spielwaren, Auto/Motorrad/Zubehör,Hobby/Freizeitartikel): Der Online-Umsatz des Warengruppen-Clusters stieg im 1. Quartal 2020 auf 1.889 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer.
Warengruppen-Cluster „Einrichtung“ (Möbel/Lampen/Deko, Haus- /Heimtextilien, Haushaltswaren-/geräte): Der Online-Umsatz stieg auf insgesamt 2.623 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer
Warengruppen-Cluster „Bekleidung inkl. Schuhe“: Bekleidung wurde online im 1. Quartal 2020 für 3.046 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer gekauft. Der Bereich Schuhe erwirtschaftete einen Online-Umsatz von 1.022 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer.
Warengruppen-Cluster „Unterhaltung“ (Bücher/Ebooks/Hörbücher, Computer/Zubehör/Spiele/Software inkl. Downloads, Elektronikartikel/Telekommunikation): Die Umsätze für Computer, Zubehör und Spiele wuchsen online im 1. Quartal 2020 um 0,8 Prozent und beliefen sich auf 1.376 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer. Die Online-Umsätze bei Büchern und E-Books lagen bei 942 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer
Warengruppen-Cluster „Täglicher Bedarf“ (Lebensmittel, Drogerie, Tierbedarf): Dieser Warengruppen-Cluster stieg online um insgesamt 17,3 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 1.231 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer. Allein der Umsatz bei Drogerie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,2 Prozent gesteigert.
Dienstleistungen: Die Dienstleistungen im E-Commerce, die insbesondere von Online-Buchungen für Reisen, Veranstaltungen oder Flug- bzw. Bus- und Bahn-Tickets fielen im März um mehr als 75 Prozent im Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Im gesamten 1. Quartal 2020 erzielten sie mit 3.886 Mio. Euro inkl. Umsatzsteuer 13,4 Prozent weniger Umsatz als 2019.

April 2020 e-commerce-magazin.de

DPD: Zahl der Pakete sinkt trotz Onlineshopping

Auch wenn in der Coronakrise mehr online gekauft sind, sinkt die Zahl der Paketlieferungen, sagt Zusteller DPD.

Trotz der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels in der Corona-Krise verzeichnet der Zustellservice DPD eine sinkende Anzahl an Paketen. „Die Paketmengen an Firmen und Geschäfte geben stark nach, während Privatpersonen verstärkt den Onlinehandel nutzen“, sagte DPD-Chef Eric Malitzke am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die durch Onlineshopping zunehmenden Sendungen an Privatkunden könnten die Verluste im gewerblichen Bereich bislang nicht vollständig kompensieren. „Die weitere Entwicklung lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös vorhersagen“, sagte Malitzke. Durch die weitgehende Einschränkung des öffentlichen Lebens arbeiten etliche Betriebe nur noch reduziert und versenden daher auch weniger Pakete.

Die Deutsche Post DHL hat nach Angaben eines Sprechers insgesamt normale Sendungsmengen – „auch wenn es natürlich zu deutlichen Veränderungen bei einzelnen Kunden kommt“, sowohl nach oben als auch nach unten. Ähnlich sieht es bei Hermes aus. UPS machte keine Angaben zu den Mengen der zugestellten Pakete.

heise.de 24.03.2020 17:47 Uhr

Pro Bono Händler-Initiative unterstützt stationäre Einzelhändler beim Online-Vertrieb.

Stationäre Einzelhändler leiden unter der Schließung ihrer Geschäfte. Eine Initiative will für sie uneigennützig eine Online-Verkaufsplattform aufbauen.

Die Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ wollen von der Schließung aufgrund der Coronavirus-Pandemie betroffenen stationären Einzelhändler beim Aufbau einer Verkaufs- und Lieferinfrastruktur helfen. Dazu soll Einzelhändlern in Deutschland bereits zu Ende März eine technische Plattform auf der Grundlage des Online-Shopsystems Shopware bereitgestellt werden, teilte die Initiative am Montag mit.
Stationäre Einzelhändler, die bisher nicht über ein eigenes Shop- und Liefersystem verfügen, sollen mit dem System innerhalb von 14 Tagen eine eigene Online-Verkaufsmöglichkeit schaffen können, um Umsatzausfälle zu reduzieren, heißt es von der Initiative „Händler helfen Händlern“. Ein finanzielles Interesse der an dem Projekt beteiligten Mitglieder Shopware, Netresearch, IT-Systems und weiteren Partnern gebe es nicht.

Lokaler Verkauf und lokale Lieferung
Gedacht ist der Verkaufskanal für stationäre Einzelhändler, die ihre Waren weiterhin lokal verkaufen möchten. Die Warenauslieferung könnte nach Vorstellung der Initiative über Lieferdienste, Getränkelieferanten, regionale Logistikdienstleister und Taxen abgewickelt werden.

Die federführende Shopware AG startet in dieser Woche einen mehrtägigen Hackathon zur Entwicklung des Systems für den eCommerce. Dabei sollen verschiedene Ansätze gefahren werden, um ein funktionierendes System aufzubauen. Die Initiative bittet auch um Mithilfe der Shopware-Community, die zur Teilnahme am Hackathon eingeladen ist.

Eine besondere Herausforderung sei die Anbindung des Systems an Lieferdienste und Taxizentralen. Hier befinde man sich noch in der Konzeptionsphase. Markus Diekmann, CEO von Rose Bikes und Mitinitiator der Konzeptes sagte: „Ob uns das kurzfristig gelingt, wissen wir nicht, aber wir setzen alles daran.“ Er fügte hinzu: „Wir sind dankbar für jeden Kontakt und jede Lösung, die uns dabei helfen können, eine solche Infrastruktur aufzubauen. Alle sind aufgefordert, Ressourcen abzustellen, insbesondere Unternehmen, die noch nicht so stark von der Krise betroffen sind.“

Helfer können den Kontakt zur Initiative „Händler helfen Händlern“ über die Karriereplattform LinkedIn herstellen. Die Initiative hatte sich am 19. März zusammengefunden, nachdem nicht-systemrelevante Läden schließen mussten. Die Organisation erfolgt über eine öffentliche LinkedIn-Gruppe, die mittlerweile mehr als 860 Mitglieder, darunter Händler, Handels- und Wirtschaftsverbände und Handelsexperten, umfasst.

Das Konzept ist am Wochenende in Kooperation der Händler Rose Bikes und Visunext Group sowie Shopware AG erarbeitet worden.

24.03.2020 11:09 Uhr Oliver Bünte