Mehrwertssteuer Änderung zum 01.01.2021.

viazon.eu | 30.12.2020 | Chris Reinhardt

Zum ersten Juli diesen Jahres, hat das Bundesministerium für Finanzen Sätze der Mehrwertsteuer von neunzehn Prozent auf sechzehn Prozent, sowie für Lebensmittel und Zeitschriften von sieben Prozent auf fünf Prozent gesenkt. Der Gedanke, dem diese Maßnahme zugrunde lag, war jener, zum einen Verbraucher in der Pandemie zu entlasten, aber auch Unternehmen zu animieren, Investitionen vorzuziehen, damit den Konsum in der Krise anzukurbeln und die Liquidität zu verbessern.

data driven smart commerce
maschinelles Lernen dynamisiert intelligent die Preispolitik für Handelsunternehmen


Die ein oder anderen Kundigen ahnten bereits früh, dass die sich daraus ergebenen Effekte womöglich gering ausfallen dürften, die Kosten der Maßnahme sich um die ca. zwanzig Milliarden Euro Mindereinnahmen belaufen würde.
Der Aufwand für die Umstellungen der Unternehmen, die dies umsetzen und abbilden musste in Ihren Systemen, ist darüber hinaus nicht zu unterschätzen.

Nun, pünktlich zum Jahreswechsel, 31.12.2021, läuft die Maßnahme aus und der Aufwand darf noch einmal betrieben werden, um alles wieder, technisch auf den vorhergehenden Stand zu bringen.

Wie wirkt sich das auf die Märkte und das Verhalten der Verbraucher aus?
Für Händler stelle sich nämlich auch die Frage, ob die Differenz an den Markt würde weitergegeben werden solle oder als Marge vereinnahmt wird. In den meisten Fällen stellte sich doch heraus, dass zu Gunsten erzielbaren Umsatzes die süße Frucht zu verlockend war und irgendwann auch der letzte Standhafte nachgab und die Preise senkte.

Auf den Onlinemärkten hatten die meisten Händler jedoch auch gar keine andere Wahl, denn Amazon beispielsweise hat es seinen Marketplace Händlern leicht gemacht und mit einer zentralen Funktion vorhergehende Preisgestaltung durch einen Streichpreis reduziert. Bemessungsgrundlage für das Entgelt des Abverkaufs war aber nicht der reduzierte Preis, der den Händlern berechnet worden war.
Ähnlich im Fall von eBay. Händler, die ihre Preisgestaltung nicht reduzierten, machten die Erfahrung, dass im Hintergrund ein Tracking eben dieses erfasste und die Sichtbarkeit aktiver Angebote reduziert wurde und erst wieder anstieg, was an dem Auftragsvolumen deutlich abzulesen war, wurde der Gap an den Markt zu Gunsten des Verbrauchers durch eine Reduzierung weitergeleitet.

Vor der anstehenden Änderung am 31.12.2020 auf die vorherigen Sätze, stellt sich eine Highnoon Situation ein. Mitbewerber belauern sich, wer als erster reagiert und wer als erster zuckt, hat verloren. Zumindest gilt das für die Fläche und den analogen Handel.

In dem Onlinehandel ist das wesentlich unspektakulärer, denn durch die dynamische Preisallokation ermittelt die KI mittels maschinellen Lernens den entsprechenden Zielpreis auf Artikelebene. Dabei werden viele Faktoren berücksichtigt, wie beispielsweise die Angebotsvariante, handelt es sich um ein MFN Angebot, Prime FBA oder Prime MFN? Entscheidend sind die Lieferzeit, der Zustand des Artikels, aber eben auch die Anzahl der Bewertungspunkte und die Güte des Bewertungsprofils, sowie nicht zuletzt die BuyBox.
Für jedes Angebot, auf Artikelebene wird, um diese Faktoren bereinigt, gemäß Angebot, Nachfrage und Wettbewerbssituation für jeden Kanal der richtige Preis zu dem entsprechenden Zeitpunkt kalkuliert, ausgespielt und dynamisch in Echtzeit nachgehalten.

Die datengetriebene Dynamisierung der Preis- und Produktpolitk durch maschinelles Lernen ist für den Erfolg jedes Unternehmens, gleich welcher Größe immanent und zeigt auch bei dieser Anforderung ihre Notwendigkeit und spielt ihre Stärke aus.

Als Anwender von starsellersworld.com werden die Werte der Steuersätze zentral mit einem Update geändert und auf alle, relevanten Datensätze angewandt. Gleich, ob Sie die Kalkulation einsetzen oder mit ihren eigenen, vorkalkulierten Minimal- und Maximalwerten als Bruttoverkaufspreisen arbeiten oder im Mischbetrieb, haben Sie keinen Handlungsbedarf. Nur in dem Fall, indem Sie die Steuersätze mit dem Import in das SCM mit einem Feld dezidiert übergeben, sollten Sie den Wert dementsprechend abändern. Für alle anderen Fälle, können Sie sich zurücklehnen und mit Stichproben prüfen, ob die zentralen Änderungen über das Massenupdate das gewünschte Ergebnis ergeben hat.

Für den Fall, dass Sie Beispiele entdecken, die zu überprüfen sind, kommen Sie gerne auf uns zu, indem Sie eine E-Mail an support@starsellersworld.com formulieren mit Beispielen, gerne auch per Live Chat, damit wir Sie unterstützen können.

Wir bedanken uns bei Ihnen für die Zusammenarbeit in dem Jahr 2020 und wünschen Ihnen, im Namen des gesamten starsellersworld.com Teams, Gesundheit und weiterhin viel Erfolg in dem anstehenden Jahr 2021. Wir begleiten Sie gerne und freuen uns auf die Herausforderungen, die wir gemeinsam mit Ihnen zusammen meistern dürfen!

Einführung des OSS-Verfahrens 2021 ?

Umsatzsteuer 2021- Fernverkehrsregelung

So sieht es nun aus:

Deutschland und Niederlande verkünden: Unsere IT-Systeme sind nicht bereit für die Einführung des OSS-Verfahrens ab dem 01.01.2021.

Beide Länder bitten um drei Jahre Aufschub, da eine EU-weite Nutzung des OSS-Verfahrens frühestens ab dem 01.01.2024 möglich wäre.

Hintergrund:

Der internationale Verkauf von Waren und Dienstleistungen stellt Online-Händler immer wieder vor neue Herausforderungen. Das Digitalpaket 2021 bringt eine Vielzahl an Umsatzsteuer-Änderungen, die sich auf den internationalen Waren- und Dienstleistungshandel auswirken.

Was ändert sich ab dem 01.01.2021 für Sie und Ihr Unternehmen, wenn Sie im internationalen Handel tätig sind. [mehr]

Bereit für Nachhaltigkeit „Certified refurbished“?

Ebay: Verkauf generalüberholter Geräte als „Certified refurbished“

Ebay kontert Amazon: Shop für generalüberholte Waren kommt

vonSarah Ignor

22.10.2020, 16:38 UhrMit einem Ebay-Gutschein günstig shoppen? Klar, das ist möglich. Sie können aber auch ein generalüberholtes Gerät im Ebay-Shop kaufen – und dabei sparen.

Ebay-Shop "Certified Refurbished" © iStock.com/Prykhodov

Der Ebay-Shop „Certified Refurbished“ bietet bis zu 50 Prozent Sparpotenzial. Amazon Warehouse ist Ihnen sicher ein Begriff – Amazon verkauft mit seinen Warehouse-Deals geöffnete und gebrauchte Produkte zu teils starken Rabatten. Der Clou: Die zurückgesandten Artikel sind geprüft und verfügen über alle Vorteile eines normalen Einkaufs bei Amazon inklusive Kundenservice, Retourenrecht und dem kostenlosen Amazon-Prime-Premiumversand. Ebay tritt nun in den Ring mit Amazon und bringt einen eigenen Shop für generalüberholte Ware. Zum Angebot: Warehouse Deals bei AMAZON

Ebay lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen

Der Ebay-Shop läuft unter dem Namen „Certified Refurbished“ („Zertifiziert überholt“) und verkauft Geräte von Lenovo, Razer, Microsoft, Makita & Co. Die Bedingungen sind ähnlich wie bei den Amazon-Warehouse-Deals und geben dem Kunden Sicherheit: zwei Jahre Garantie, 30 Tage Rückgaberecht sowie eine Geld-zurück-Garantie, falls etwas mit dem Produkt nicht stimmen sollte. Handbücher und vom Hersteller versiegelte Verpackungen gibt es wohl ebenfalls. Zum Angebot: Certified Refurbished bei EBAY

Das gibt es bei Ebays „Certified Refurbished“-Shop

Auf der Website finden sich bislang die fünf großen Kategorien: Küche, Laptops, Kopfhörer, Staubsauger, Werkzeug. Die angebotenen Produkte sind „in einem tadellosen neuwertigen Zustand und vom Hersteller oder einem vom Hersteller zugelassenen Verkäufer inspiziert, gereinigt und überholt“. Wer die generalüberholten Produkte kauft, reduziert laut Ebay seinen CO2-Fußabdruck und trägt dazu bei, dass Geräte länger im Kreislauf bleiben, statt vorzeitig im Müll zu landen. Bislang gibt es das Angebot noch nicht in Deutschland. Es besteht bei einigen Produkten die Möglichkeit, sie aus den USA zu bestellen, die Versandkosten sind jedoch entsprechend hoch.

Ebay plant viele Änderungen: Das müssen Händler jetzt wissen

Ebay und Paypal gehen getrennte Wege. Nun hat der Online-Riese gleich mehrere Änderungen angekündigt, die sowohl Kunden als auch Verkäufer betreffen. Verbraucher sollen mehrere Zahlungsoptionen erhalten und Verkäufer sollen durch ein neues Ebay-Programm auch international ihre Produkte verkaufen können.


Wer bei Ebay Produkte verkaufen will, muss neuerdings der neuen Zahlungsabwicklung zustimmen. Das Unternehmen stellt in einem Blogbeiträge nun vor, wie das neue Konzept funktioniert.
Ebay benachrichtigt Verkäufer in Etappen. Wer die E-Mail bekommt, muss sich einloggen, seine bisherigen persönlichen Daten bestätigen und später auch die Zahlungsangebote updaten. In vielen Fällen muss ein Bankkonto hinzugefügt werden.

Worauf Sie achten müssen

Neu ist nämlich, dass alle Zahlungen nun nicht mehr per PayPal, sondern ausschließlich über Bankverbindungen eingehen. Das soll nun innerhalb von zwei Werktagen nach Verkauf der Ware passieren.
Betroffene können aber auch festlegen, ob sie die Ausschüttung einmal täglich oder gar wöchentlich erhalten wollen. Rückerstattungen, Zahlungsstreitigkeiten oder Käuferschutzfälle zieht Ebay nun entweder von der Gesamtsumme ab oder belastet eine Kreditkarte oder das Bankkonto.

Auch Kunden profitieren.

Neben der Klarna Sofortüberweisung können sie ihre Bestellungen nun auch mit Google Pay oder Apple Pay die Rechnungen begleichen. Zeitgleich bleiben Kreditkarte, Lastschrift und PayPal als Zahlungsoption aktiv. Bei einigen Angeboten ist das schon möglich.
Google Pay – so funktioniert der Bezahldienst
Apple Pay – so funktioniert der Bezahldienst

Was passiert, wenn ich keine E-Mail bekomme?

Wer keine E-Mail von Ebay bekommt, der muss sich um nichts anderes kümmern. In diesen Fällen ist bereits ein Bankkonto eingerichtet.
Ebay verspricht eine wesentlich einfachere Kontoführung. Wichtige Informationen, die zum Verkauf und zur Bezahlung von Ware wichtig sind, finden Business-Kunden nun an einem Ort. Auch die Gebühren sind leichter einsehbar.

Ware international verkaufen und kaufen

Zeitgleich arbeitet Ebay an der Möglichkeit, dass Business-Kunden ihre Produkte international verkaufen können.
„Das aktive Einstellen auf internationale Ebay-Websites wird noch nicht unterstützt, Käufer aus anderen Ländern können aber weiterhin ihre bei Ebay eingestellten Artikel kaufen“, heißt es von Seite des Unternehmens. Dafür müssen Verkäufer lediglich die Option „internationaler Versand“ auswählen.
Kunden profitieren insofern, dass sie nun verstärkt auch von internationalen Verkäufern Produkte kaufen können. Zudem sind sie in vielen Fällen – bei Bezahlung über Klarna – durch den Ebay-Käuferschutz abgesichert.

Auch Amazon stellt Programmrichtlinien um

Auch Amazon setzt zum 3. November einige Änderungen für Verkäufer durch. So gibt es eine neue Richtlinie, was die Ansprache von Kunden betrifft. Verkäufer müssen auf besondere Merkmale achten und auf angemessene Inhalte achten. Im Fokus steht dabei der freundliche Ton.
Zum 30. September 2020 aktiviert Amazon automatisch den „Versand durch Amazon“-Lagerbestand. Um diese Möglichkeit zu erhalten, müssen Verkäufer eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hinterlegen und ein „Verkaufen bei Amazon“-Konto aktivieren.
„Außerdem nehmen wir Änderungen vor, die Verkäufern mehr Flexibilität bei der Auswahl der Länder für die Platzierung von Lagerbestand im Rahmen des paneuropäischen Versands durch Amazon ermöglichen“, heißt es in einer E-Mail an Verkäufer.
Diese Maßnahmen erfolgen, „um der erwarteten Kundennachfrage besser gerecht zu werden“.

CHIP 11.09.2020, 16:20 | VON KONSTANTINOS MITSIS

Wie Corona das Einkaufsverhalten im Weihnachtsgeschäft beeinflussen wird..

Nach den harten Einschnitten in den von der Corona-Krise geprägten Frühjahrs- und Sommermonaten setzen Händler in diesem Jahr noch größere Hoffnungen in das Weihnachtsgeschäft. Google hat in seiner Studie „Smart Shopper“ zusammen mit Marktforscher Kantar jetzt untersucht, wie die Verbraucher 2020 online zum Fest shoppen wollen und die Ergebnisse mit denen aus den vergangenen Jahren verglichen. Auf dieser Grundlage hat Google vier Trends ermittelt, die das Weihnachtsgeschäft im E-Commerce in diesem Jahr prägen werden.

  1. Der Trend zum E-Commerce beschleunigt sich
    Im Vergleich zur „Smart-Shopper“-Studie 2019 ist E-Commerce als bevorzugter Kanal der Verbraucher für ihre Einkäufe um 15 Prozent gestiegen. Dabei nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone: Insgesamt ein Viertel der Online-Einkäufe zwischen April und August 2020 haben die Menschen über ihre Mobiltelefone getätigt. Das entspricht einer leichten Steigerung im Jahresvergleich. Besonders ausgeprägt ist der Trend hin zum E-Commerce bei den Gebrauchsgütern: Hier gaben laut Google 23 Prozent der Befragten an, dass sie ausschließlich oder bevorzugt online einkaufen. Für 70 Prozent der Befragten macht es gar keinen Unterschied mehr, ob sie online oder offline einkaufen.

    Online-Shopping wird immer beliebter - das sollten sich die Händler im Weihnachtsgeschäft zu Nutze machen

Für das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr prognostizieren die Studienmacher, dass der Anteil der Onlinekäufe, der 2019 bei 17 Prozent lag, in diesem Jahr noch ansteigen wird. Schließlich ist davon auszugehen, dass jene Kunden, die in der Corona-Zeit das erste Mal online geshoppt haben, dies auch weiter tun werden. Für den stationären Einzelhandel ergibt sich daraus die Herausforderung, den Kunden in den Geschäften noch mehr Mehrwert, Informationen und relevante Serviceangebote zu bieten. Ein wichtiger Aspekt dabei: die Verzahnung von Offline- und Online-Sales: Omnichannel-Angebote wie Reservierung oder Click&Collect könnten in diesem Zusammenhang noch mehr zum Wettbewerbsvorteil werden.

  1. Die Customer Journey beginnt im Internet
    Die Corona-Pandemie hat zudem dafür gesorgt, dass immer sich mehr Verbraucher online zu Produkten informieren. In diesem Jahr sind es 76 Prozent der Menschen, 2019 lag der Wert noch bei 65 Prozent. Die Folge: Produkte, die später offline gekauft werden, werden bereits in 42 Prozent der Fälle zuerst online entdeckt (+11 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr). Bei dem Absender der Studie ist es dabei wenig überraschend, dass Google und Youtube dabei wichtige Anlaufstellen sind, um Informationen über Produkte einzuholen.
  1. Verbraucher sind offen für neue Angebote – und an mehr als nur dem Preis interessiert
    Insbesondere weil die Menschen in der Phase des Lockdowns mehr Zeit zuhause verbracht haben und verstärkt aus dem Home Office arbeiten, ist das Internet noch mehr zum Ort für Inspiration, Zerstreuung und eben auch für die „persönliche Belohnung“ in Form von Shopping-Erlebnissen geworden. Das gilt laut der Google-Studie besonders für Gebrauchsgüter wie Mode und Heimelektronik, aber auch für Möbel. Dabei zeigen sich die meisten Verbraucher loyal zu den ihnen vertrauten Händlern, sind aber auch offen für Neues: So geben in der Umfrage 20 Prozent der Befragten an, dass sie gegenüber neuen Marken, Plattformen und Anbietern aufgeschlossen seien.
  2. Obwohl viele Menschen in der Corona-Krise stärker auf ihre Finanzen achten müssen, verliert die Suche nach dem günstigsten Angebot in Zeiten geschlossener Geschäfte leicht an Bedeutung. Wichtiger geworden ist dagegen die sofortige Verfügbarkeit von Produkten (25 Prozent gegenüber 13 Prozent im Jahr 2019).
Wie Corona das Einkaufsverhalten im Weihnachtsgeschäft beeinflussen wird
  1. Die Silver Surfen werden immer onlineaffiner
    Lange waren die kaufkräftigen Silver Surfer – also die Über-55-Jährigen – Nachzügler in der Internetnutzung und damit auch in Sachen E-Commerce. Während der Corona-Pandemie hat jedoch keine Altersgruppe so stark ihr Onlineverhalten verändert wie diese Generation.

    Viele Verbraucher probierten im Lockdown neue Marken aus – und bleiben ihnen treu
    Die Coronakrise und der Lockdown haben nicht nur den E-Commerce beflügelt, sondern auch vielen Marken neue Kunden beschert. Laut einer Umfrage von Bazaarvoice haben vor allem junge Kunden im Netz neue Produkte entdeckt und sind ihnen vielfach treu geblieben.

Wie Corona das Einkaufsverhalten im Weihnachtsgeschäft beeinflussen wirdDabei sind die Silver Surfern neuen Händlern und Marken gegenüber besonders aufgeschlossen und für Werbung empfänglich: Bei 14 Prozent der Befragten aus dieser Altersgruppe wurde ein Kauf direkt durch eine Werbemaßnahme eingeleitet. Bereits über 9,5 Millionen Silver Surfer haben in diesem Jahr zum ersten Mal online eingekauft – eine große Chance auch für den stationären Einzelhandel, diese konsumfreudige Gruppe noch stärker mit passenden Omnichannel-Angeboten abzuholen.

Nach den harten Einschnitten in den von der Corona-Krise geprägten Frühjahrs- und Sommermonaten setzen Händler in diesem Jahr noch größere Hoffnungen in das Weihnachtsgeschäft. Google hat in seiner Studie „Smart Shopper“ zusammen mit Marktforscher Kantar jetzt untersucht, wie die Verbraucher 2020 online zum Fest shoppen wollen und die Ergebnisse mit denen aus den vergangenen Jahren verglichen. Auf dieser Grundlage hat Google vier Trends ermittelt, die das Weihnachtsgeschäft im E-Commerce in diesem Jahr prägen werden.
von Tim Theobald Sonntag, 06. September 2020

  1. Der Trend zum E-Commerce beschleunigt sich
    Im Vergleich zur „Smart-Shopper“-Studie 2019 ist E-Commerce als bevorzugter Kanal der Verbraucher für ihre Einkäufe um 15 Prozent gestiegen. Dabei nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone: Insgesamt ein Viertel der Online-Einkäufe zwischen April und August 2020 haben die Menschen über ihre Mobiltelefone getätigt. Das entspricht einer leichten Steigerung im Jahresvergleich. Besonders ausgeprägt ist der Trend hin zum E-Commerce bei den Gebrauchsgütern: Hier gaben laut Google 23 Prozent der Befragten an, dass sie ausschließlich oder bevorzugt online einkaufen. Für 70 Prozent der Befragten macht es gar keinen Unterschied mehr, ob sie online oder offline einkaufen.
  2. Für das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr prognostizieren die Studienmacher, dass der Anteil der Onlinekäufe, der 2019 bei 17 Prozent lag, in diesem Jahr noch ansteigen wird. Schließlich ist davon auszugehen, dass jene Kunden, die in der Corona-Zeit das erste Mal online geshoppt haben, dies auch weiter tun werden. Für den stationären Einzelhandel ergibt sich daraus die Herausforderung, den Kunden in den Geschäften noch mehr Mehrwert, Informationen und relevante Serviceangebote zu bieten. Ein wichtiger Aspekt dabei: die Verzahnung von Offline- und Online-Sales: Omnichannel-Angebote wie Reservierung oder Click&Collect könnten in diesem Zusammenhang noch mehr zum Wettbewerbsvorteil werden.
  1. Die Customer Journey beginnt im Internet
    Die Corona-Pandemie hat zudem dafür gesorgt, dass immer sich mehr Verbraucher online zu Produkten informieren. In diesem Jahr sind es 76 Prozent der Menschen, 2019 lag der Wert noch bei 65 Prozent. Die Folge: Produkte, die später offline gekauft werden, werden bereits in 42 Prozent der Fälle zuerst online entdeckt (+11 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr). Bei dem Absender der Studie ist es dabei wenig überraschend, dass Google und Youtube dabei wichtige Anlaufstellen sind, um Informationen über Produkte einzuholen.
  2. Für den Handel ergibt sich laut Google die Chance, Informationen, Beschreibungen, Bilder und Videos zu und von seinen Produkten online bereitzustellen. So werden die Konsumenten bei ihrer Online-Recherche unterstützt und schließen ihre Customer Journey im Idealfall im stationären Handel ab.
  1. Verbraucher sind offen für neue Angebote – und an mehr als nur dem Preis interessiert
    Insbesondere weil die Menschen in der Phase des Lockdowns mehr Zeit zuhause verbracht haben und verstärkt aus dem Home Office arbeiten, ist das Internet noch mehr zum Ort für Inspiration, Zerstreuung und eben auch für die „persönliche Belohnung“ in Form von Shopping-Erlebnissen geworden. Das gilt laut der Google-Studie besonders für Gebrauchsgüter wie Mode und Heimelektronik, aber auch für Möbel. Dabei zeigen sich die meisten Verbraucher loyal zu den ihnen vertrauten Händlern, sind aber auch offen für Neues: So geben in der Umfrage 20 Prozent der Befragten an, dass sie gegenüber neuen Marken, Plattformen und Anbietern aufgeschlossen seien.

Obwohl viele Menschen in der Corona-Krise stärker auf ihre Finanzen achten müssen, verliert die Suche nach dem günstigsten Angebot in Zeiten geschlossener Geschäfte leicht an Bedeutung. Wichtiger geworden ist dagegen die sofortige Verfügbarkeit von Produkten (25 Prozent gegenüber 13 Prozent im Jahr 2019).

  1. Die Silver Surfen werden immer onlineaffiner
    Lange waren die kaufkräftigen Silver Surfer – also die Über-55-Jährigen – Nachzügler in der Internetnutzung und damit auch in Sachen E-Commerce. Während der Corona-Pandemie hat jedoch keine Altersgruppe so stark ihr Onlineverhalten verändert wie diese Generation.

    Viele Verbraucher probierten im Lockdown neue Marken aus – und bleiben ihnen treu
    Die Coronakrise und der Lockdown haben nicht nur den E-Commerce beflügelt, sondern auch vielen Marken neue Kunden beschert. Laut einer Umfrage von Bazaarvoice haben vor allem junge Kunden im Netz neue Produkte entdeckt und sind ihnen vielfach treu geblieben.

Dabei sind die Silver Surfern neuen Händlern und Marken gegenüber besonders aufgeschlossen und für Werbung empfänglich: Bei 14 Prozent der Befragten aus dieser Altersgruppe wurde ein Kauf direkt durch eine Werbemaßnahme eingeleitet. Bereits über 9,5 Millionen Silver Surfer haben in diesem Jahr zum ersten Mal online eingekauft – eine große Chance auch für den stationären Einzelhandel, diese konsumfreudige Gruppe noch stärker mit passenden Omnichannel-Angeboten abzuholen.

Wie Corona das Einkaufsverhalten im Weihnachtsgeschäft beeinflussen wirdDabei sind die Silver Surfern neuen Händlern und Marken gegenüber besonders aufgeschlossen und für Werbung empfänglich: Bei 14 Prozent der Befragten aus dieser Altersgruppe wurde ein Kauf direkt durch eine Werbemaßnahme eingeleitet. Bereits über 9,5 Millionen Silver Surfer haben in diesem Jahr zum ersten Mal online eingekauft – eine große Chance auch für den stationären Einzelhandel, diese konsumfreudige Gruppe noch stärker mit passenden Omnichannel-Angeboten abzuholen.

von Tim Theobald Sonntag, 06. September 2020

Ebay führt in Suchergebnissen neue Kennzeichnung „Super Preis“ ein

Verkäuferinnen und Verkäufern können auf Ebay künftig von der neuen Kennzeichnung „Super Preis“ profitieren. Damit lasse sich die Hervorhebung von Angeboten unterstützen, teilte Ebay aktuell seiner Verkäufer-Community mit. Diese neue Hervorhebung kann nicht gebucht werden. Angezeigt wird der Hinweis in den Suchergebnissen.

Bei welchen Angeboten diese neue Kennzeichnung angezeigt wird, hänge von unterschiedlichen Faktoren ab: So müssen Seller den Servicestatus „Überdurchschnittlich“ oder „Verkäufer mit Top-Bewertung“ aufweisen. Zudem müssen Produktkennzeichnungen und Artikelmerkmale eindeutig sein, damit Produkte untereinander überhaupt vergleichbar seien und Versandkosten, Angebotsformat und Serviceleistungen müssen ausgewiesen werden. Der Preis muss wettbewerbsfähig sein. Weiteren Einfluss auf die Anzeige des „Super Preis“-Hinweises hat die Suche: So muss der entsprechende Artikel häufiger in einem bestimmten Zeitraum gesucht worden sein und zu den Suchanfragen des möglichen Käufers passen. Auch die Optimierungen für „Beste Ergebnisse“ in den Suchergebnissen müssen stimmen, erklärt der Marktplatz.

Verkäufer hätten auf die Neuerung positiv reagiert, die Verkaufschancen für Produkte mit der Kennzeichnung würden sich erhöhen, so Ebay. Weitere Angebotshervorhebungen könnten wie gewohnt gebucht werden.

26.08.2020 | Geschrieben von: Hanna Behn |Onlinehändler News

Am 12.07.2020. tritt eine Richtline der EU in Kraft, die für hunderttausende kleiner Onlinehändler eine Formel für eine neue Ära bedeutet.

Die Reihenfolge der Produkte auf Amazon und anderen Marktplätzen ist der große Erfolgsfaktor im Handel. Bisher ist das ein Geheimnis. Künftig müssen die Faktoren transparent sein. Das hat Auswirkungen für Händler – und Verbraucher.

Eine Onlinesuche nach, sagen wir, Damen-Sneakers auf Amazon liefert im Handumdrehen mehr als 50.000 Ergebnisse. Sportschuhe von Superga, Puma, Vans, HKR, Nike, Converse und anderen. In der schier unendlichen Warenwelt des Amazon-Marktplatzes warten insgesamt schätzungsweise 568 Millionen unterschiedliche Artikel auf Käufer, in jeder Kategorie Zehn- oder Hunderttausende. Warum aber stehen gerade Superga-Treter ganz oben – und nicht andere?

Dies ist eine Frage, die unabhängige Händler auf dem Amazon-Marktplatz brennend interessiert. Nicht nur dort, sondern auch auf Dutzenden anderen digitalen Märkten von Ebay über Otto.de bis Zalando. Das Ranking, die Reihenfolge der Präsentation von Artikeln auf einem virtuellen Marktplatz, spielt eine entscheidende Rolle für den Verkaufserfolg. Schon die zweite Internetseite trifft auf deutlich weniger Interesse der potenziellen Kundschaft, nach der dritten droht der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.

Beginn einer neuen Ära im Onlinehandel mit Inkrafttreten der europäischen Richtlinie „Plattform-to-Business-Verordnung“ zum 12.07.2020.

Bisher können die Verkäufer nur raten, wer warum und wann mit seinem Angebot oben landet. Branchenbeobachter wählen gerne den Vergleich von David und Goliath, um die Machtverteilung zwischen Händlern und Plattformbetreibern zu beschreiben. Ob Ranking, gesperrte Händlerkonten, sogar eingefrorene Guthaben – die Shopeigner können erst mal nur zuschauen. Bis jetzt. Denn das ändert sich gerade.

An diesem Sonntag treten neue Regeln in Kraft, die das Machtgefüge zu ihren Gunsten verschiebt. Ab dem 12. Juli gilt europaweit die neue „Plattfo[mehr]
welt+ 11.07.2020 |11:38 Uhr |Michael Gassmann

Kaufland übernimmt real.de

E-Commerce: Kaufland übernimmt Online-Marktplatz real.de
Der Online-Marktplatz real.de wechselt den Besitzer: Die Schwarz-Gruppe will die Plattform nach der Übernahme unter der Bezeichnung Kaufland weiterführen.

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) stärkt ihr Digitalgeschäft durch die Übernahme des Online-Marktplatzes real.de. Die Online-Plattform soll unter dem Namen Kaufland weitergeführt werden und das bislang weitgehend stationäre Angebot des Handelskonzerns ergänzen, wie die Schwarz-Gruppe am Montag mitteilte. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Der Discount-Spezialist, der mit seinen Sparten Lidl und Kaufland weltweit mehr als 12.000 Filialen betreibt und einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro erreicht, ist bislang im E-Commerce nur wenig präsent. Dabei hatte der Online-Handel mit Lebensmitteln in der Corona-Krise einen Boom erlebt. Der Konzern will diese Lücke nun offenbar schließen. „Real.de ist ein wesentlicher Baustein unseres künftigen Angebots. Die Kombination aus stationärem Geschäft und Online-Handel wird uns zusätzliche Möglichkeiten eröffnen“, erklärte Rolf Schumann, Vorstand Digitalisierung der Schwarz-Gruppe. Real.de war zuletzt kräftig gewachsen.

Im November vergangenen Jahres hatte der Online-Marktplatz nach einjähriger Testphase das International Marketplace Network gestartet, das eine Alternative zu den Marktplätzen von Amazon oder Ebay bieten soll.

Der angekündigte Verkauf von real.de ist gleichzeitig der nächste Schritt bei der Zerschlagung der SB-Warenhauskette Real. Bereits im Frühjahr hatte der Real-Mutterkonzern Metro den Verkauf der Tochter samt dem Digitalgeschäft an den russischen Finanzinvestor SCP angekündigt. Diese Transaktion soll an diesem Donnerstag abgeschlossen werden.

Russischer Investor stößt Real-Digitalgeschäft ab
SCP will die kriselnde Warenhauskette nach der Übernahme rasch Stück für Stück verkaufen. Bereits Ende März hatte der Finanzinvestor mitgeteilt, dass 141 der mehr als 270 Real-Märkte an Kaufland und Edeka abgegeben werden sollen. Nun soll auch das Digitalgeschäft an Kaufland gehen. Der Finanzinvestor bezeichnete den Verkauf als „einen weiteren wichtigen Schritt“ bei der Umsetzung seiner Pläne.

dpa heise.de 22.06.2020 12:43Uhr

Welche Produkte während der Coronakrise boomten

AMAZONS BESTSELLER

Eine exklusive Analyse zeigt, welche Produkte bei Amazon zu Bestsellern wurden, während die meisten Einzelhandelsgeschäfte schließen mussten.

Der boomende Handel im Internet hat dem Onlinekonzern Amazon in der Coronakrise einen starken Geschäftszuwachs beschert. Allein im ersten Quartal stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 26 Prozent auf 75,5 Milliarden Dollar (68,9 Milliarden Euro).

Auch in Deutschland zog das Geschäft massiv an. Eine Auswertung des Unternehmens Sellics, dessen Software weltweit für Amazon-Werbemaßnahmen und Analysen eingesetzt wird, zeigt nun, bei welchen Produktgruppen Amazon besonders große Umsatzschübe verzeichnete – und wie sich die Zahlen nach dem Ende des Lockdowns entwickelt haben.

„Der Lockdown-Effekt hat beispielsweise dafür gesorgt, den Abverkauf einiger Produktgruppen wie Gartenbedarf, Home-Entertainment oder Home-Office-Tools zu steigern“, sagt Thomas Ropel, Chief Marketing Officer von Sellics. Aber auch die Umsätze mit Produkten wie Büchern, Spielzeug und Lebensmitteln zogen laut seinen Daten zeitweise extrem an. Exemplarisch dafür steht die Produktgruppe ‚Garten‘, die Artikel wie Grills, Rasenmäher und Heizstrahler umfasst. Um die Entwicklung abzubilden, haben die Sellics-Experten den durchschnittlich geschätzten Wochenumsatz in den ersten sechs Wochen 2020 als Referenzgröße genommen. Die Umsätze in diesem Zeitraum entsprechen somit dem Indexwert 100.

Bereits bis Mitte Februar stiegen die Umsätze demnach deutlich an. Der richtige Schub setzte jedoch erst ein, als Ende Februar das Corona-Virus auch in Deutschland als echte Gefährdung wahrgenommen wurde. In der Folge erreichte der Indexwert die Marken 200 bis 300 und schraubte sich Ende März sogar auf knapp 500 hoch. Kurz vor dem Osterfest wurde der Höchststand von 546 Indexpunkten erreicht – also eine erhebliche Umsatzsteigerung im Vergleich zu den Werten zum Jahresanfang. Das dürfte zwar teils an dem saisonalen Verkaufsmuster der Gartenprodukte liegen, zeigt sich in ähnlicher Form aber auch bei anderen Warengruppen wie Computer- und Videospielen.
Mit Öffnung vieler Läden nach dem 20. April bröckeln die Umsätze in Amazons Gartenbereich ebenso wie bei Büchern und Computerspielen wieder, wenngleich die Zahlen auch nach dem Ende der Ladenschließungen auf hohem Niveau bleiben.

vonHenryk Hielscher12. Juni 2020, Blickpunkte@WiWO

Ebay verlängert Soforthilfe bis Ende des Jahres

Unter dem Hashtag #GemeinsamStärker verlängert Ebay sein Soforthilfeprogramm zur Unterstützung kleiner Unternehmen und lokaler Einzelhändler um sechs Monate bis zum Ende diesen Jahres

Der Online-Marktplatz Ebay verlängert sein Soforthilfeprogramm für Händler bis zum 31. Dezember 2020. Das Unternehmen startete bereits am 22. März ein Maßnahmenpaket, um kleinen Unternehmen und lokalen Einzelhändlern in Zeiten der Corona-Krise zur Seite zu stehen. Da viele von ihnen auch in den kommenden Wochen und Monaten noch mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen hätten, hat Ebay entschieden, das Programm, welches ursprünglich bis zum 30. Juni laufen sollte, um sechs Monate zu verlängern. Die Soforthilfe für Neueinsteiger umfasst einen kostenlosen Premium-Shop bei Ebay.de und kostenlosen Ebay-Concierge-Premium-Kundenservice für sechs Monate. Außerdem verzichtet Ebay für drei Monate auf die Verkaufsprovision. So soll Händlern beim Einstieg in den Online-Handel geholfen werden, um Verluste im stationären Geschäft auszugleichen und ihr Geschäft breiter und zukunftsfähiger aufzustellen. Weitere Infos gibt es unter www.ebay.de/soforthilfe.

Mit starsellersworld.com den Handel auf eBay mit künstlicher Intelligenz automatisieren.

Seit dem Start des Soforthilfeprogramms haben bereits mehr als 5.000 Händler Kontakt zu Ebay aufgenommen und von den Maßnahmen profitiert. Sie konnten so die Verluste durch Ladenschließungen in Teilen auffangen. Einer von ihnen ist Paul Jonas, Gründer von Revive Interior, Deutschlands größtem Online-Händler für gebrauchte Designmöbel: „Dass Ebay in der Krise Händlern mit stationären Geschäften die Verkaufsgebühren erlassen hat, finde ich sehr cool. Ebay ist ja ein Konzern, die müssen so etwas nicht tun. Es hat sich für uns sehr partnerschaftlich angefühlt, dass Ebay in der Krise bereit war, den Händlern für den gemeinsamen Erfolg etwas zurückzugeben.“ Auch Meike Fehr von Stilraumberlin konnte über den Online-Handel Verluste auffangen: „Die Corona-Krise hat sich auf unser Ladengeschäft zuallererst mit der Ladenschließung Mitte März bemerkbar gemacht. Dank unseres Ebay-Shops konnten wir aber die Umsätze relativ stabil halten, das gibt uns täglich neue Motivation, weiterzumachen.“
Autor(in)Mathias Krenski  09.06.2020, 08:59 Uhr