DPD: Zahl der Pakete sinkt trotz Onlineshopping

Auch wenn in der Coronakrise mehr online gekauft sind, sinkt die Zahl der Paketlieferungen, sagt Zusteller DPD.

Trotz der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels in der Corona-Krise verzeichnet der Zustellservice DPD eine sinkende Anzahl an Paketen. „Die Paketmengen an Firmen und Geschäfte geben stark nach, während Privatpersonen verstärkt den Onlinehandel nutzen“, sagte DPD-Chef Eric Malitzke am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die durch Onlineshopping zunehmenden Sendungen an Privatkunden könnten die Verluste im gewerblichen Bereich bislang nicht vollständig kompensieren. „Die weitere Entwicklung lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös vorhersagen“, sagte Malitzke. Durch die weitgehende Einschränkung des öffentlichen Lebens arbeiten etliche Betriebe nur noch reduziert und versenden daher auch weniger Pakete.

Die Deutsche Post DHL hat nach Angaben eines Sprechers insgesamt normale Sendungsmengen – „auch wenn es natürlich zu deutlichen Veränderungen bei einzelnen Kunden kommt“, sowohl nach oben als auch nach unten. Ähnlich sieht es bei Hermes aus. UPS machte keine Angaben zu den Mengen der zugestellten Pakete.

heise.de 24.03.2020 17:47 Uhr

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